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Lauenburg Es geht doch: Currywurst aus der Tupperdose
Lokales Lauenburg Es geht doch: Currywurst aus der Tupperdose
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21:05 10.08.2016
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Mölln

Um eines vorwegzunehmen: Ich habe es heute mit meinem Verzicht auf Plastiktüten und Co. (fast) geschafft. Als größte Herausforderung stellte sich der umweltgerechte Transport der mittäglichen Currywurst samt Pommes vom Imbiss in die Redaktion dar. Bis ich bei der Bestellung erklärt hatte, warum ich mit zwei Plastikschüsseln aufgetaucht war und auf die Styroporbox verzichten wollte, hatte ich hinter mir eine längere Schlange. Mein sonst so freundlicher Dönerverkäufer wirkte etwas genervt. Erst als ich erklärte, dass das Ganze schließlich nur ein Test ist und versprach, mich nächste Woche wieder „normal“ zu benehmen, hellte sich seine Miene etwas auf. Am Ende landeten Wurst und Pommes erst auf einem Teller, um dann mit Messer und Gabel lebensmittelhygienisch einwandfrei in je eine Box bugsiert zu werden. Einigermaßen warm stand alles schließlich gut fünf Minuten später auf meinen Schreibtisch. Ärgerlich war nur, dass bei der ganzen Umpackerei gefühlt die Hälfte der Currysauce buchstäblich auf der Strecke geblieben war.

Nicht verzichten konnte ich allerdings auf Plastiktüten bei der mittäglichen Gassirunde mit Labrador „Paul“. Da die hier in Mölln angebotenen Luxus-Kottüten aus Papier mit faltbarem Zweihandmechanismus angesichts einer ebenfalls noch zu haltenden Leine allenfalls etwas für dreihändige Öko-Theoretiker sind, hatte ich dann doch zur – immerhin kompostierbaren – Plastiktüte aus der Jackentasche gegriffen.

 hm

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