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Lauenburg Exithall lädt zum Mitdenken ein
Lokales Lauenburg Exithall lädt zum Mitdenken ein
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19:29 09.10.2018
Jasmin Nowakowitsch am Schreibtisch, der im Escape-Room mit Namen „Die Therapie“ steht. Quelle: TIMO JANN
Lauenburg

Einmal in die Rolle eines Enthüllungsreporters eintauchen? Wer daran Spaß hat, der ist in der „Exithall“ im Gewerbezentrum an der Reeperbahn 35 richtig. 60 Minuten Zeit bleiben, um dem dunklen Geheimnis des Psychiaters Dr. Friedenthal auf die Spur zu kommen. Wie bekommt er es bloß hin, dass seine zuvor als unheilbar eingestuften Patienten nach der Behandlung nicht wieder rückfällig werden? Diese Aufgabe muss gelöst werden, ehe der versierte Doktor von einem Hausbesuch zurückkehrt.

Hier befindet sich die Exithall Lauenburg. Quelle: TIMO JANN

Die „Exithall“ ist ein neues Abenteuer. „Das virtuelle Escape-Game am Bildschirm hat ausgedient. Jetzt heißt es runter vom Sofa und ab in eine Welt voller Rätsel, Spaß, Spannung und Herausforderungen“, sagen Jasmin Nowakowitsch (27) und Maren Kiepsel (41). Sie haben im Gewerbezentrum Lauenburgs erste Escape-Rooms eingerichtet. Aus den Escape-Rooms muss man entkommen, quasi den Schlüssel zum Ausgang finden. Dazu bleiben grundsätzlich maximal 60 Minuten Zeit. Ein Spiel, das immer mehr Fans hat. „Beweist Mut, Willenskraft sowie Teamgeist und kämpft gemeinsam gegen die Zeit“, sagen die Betreiberinnen.

Sie haben mittlerweile mehr als 30 solcher Räume gemeinsam gespielt. „Ich hatte damit angefangen und war dann wie im Fieber“, berichtet Maren Kiepsel. Ihre Freundin Jasmin Nowakowitsch hatte sie dann ebenfalls schnell begeistert. Kreativität, logisches Denken und kombinieren sind nötig, um die Rätsel in den Räumen der „Exithall“ zu lösen. Jeder Raum hat seine eigene Geschichte und ist dementsprechend thematisch gestaltet. Neben „Die Therapie“ kann man in Lauenburg aktuell auch „Marylins Garderobe“ spielen. „Die Räume sind ganz verschieden, die Therapie eher düster, die Garderobe nett und hübsch“, sagt Maren Kiepsel. In „Marylins Garderobe“ muss der Talisman der Künstlerin Mary gefunden werden, die als Double von Marylin Monroe auftritt. Aber nie ohne ihren verlegten Glücksbringer.

Simone Juric versucht sich an einem Schloss, um das Rätsel in „Marylins Garderobe“ zu lösen. Quelle: TIMO JANN

„Mindestens muss man zu zweit spielen, aber es geht auch zu sechst“, sagt Jasmin Nowakowitsch. Das Mindestalter liegt bei zwölf Jahren, in der Therapie sollte ein Erwachsener dabei sein. Details zu den Spielräumen verraten die beiden Frauen nicht – der Reiz der Überraschung soll ja gewahrt bleiben. Nach einer kurzen Einführung betritt das Team den ausgewählten Raum – dann läuft die Zeit. Rätselaufgaben müssen gesucht werden, Codes gilt es zu lösen und versteckte Hinweise, die helfen nach und nach die vorhandenen Schlösser zu öffnen und das Ziel zu erreichen, müssen zusammenfügt werden.

Zwischen 20 und 30 Euro pro Spieler (je nach Gruppengröße) kostet der Spaß in der „Exithall“. „Wir haben jetzt mit zwei Themenräumen angefangen, wollen aber weitere Räume, der Platz ist ja da, entwickeln“, sagen Jasmin Nowakowitsch und Maren Kiepsel. Sie begleiten die Spieler übrigens: Über eine Kamera können sie den Spielverlauf verfolgen und über Lautsprecher den einen oder anderen Tipp auf dem Weg zur Lösung geben, sollte die Zeit knapp werden. Geöffnet ist vorerst freitags bis montags, Termine können online unter www.exithall.de gebucht werden.

Timo Jann

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