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Lauenburg FDP feiert „grandioses Ergebnis“ im Kreis
Lokales Lauenburg FDP feiert „grandioses Ergebnis“ im Kreis
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22:15 25.09.2017
Kleine Runde der FDP in Schwarzenbek um den FDP-Ortsvorsitzenden Holger Kempter (2.v.li.): In der Gaststätte Sarajevo saßen die Mitglieder vor dem TV-Gerät und verfolgten die Wahlsondersendung. Quelle: Fotos: Jens Burmester
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Schwarzenbek

 Das sind fast drei Prozent mehr als auf Bundesebene. Entsprechend groß ist die Freude.

 

Christopher Vogt bei der Stimmabgabe.

„Das ist natürlich ein grandioses Ergebnis für die FDP“, jubelte Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Vogt auf der Berliner Wahlparty ins Telefon. Noch vor zwei Jahren habe der FDP kaum jemand zugetraut, dass man überhaupt in den Bundestag zurückkehren werde. Für offene Gespräche zur Bildung einer neuen Koalition stehe die FDP bereit. Diese würden „aber kein Selbstläufer werden“, kündigte Vogt an.

Der Dassendorfer Rossa bezeichnete das Ergebnis als „Optimum“ – und das trotz eines erheblichen Gegenwindes in den letzten Wochen. So wäre die FDP auch mit acht oder neun Prozent zufrieden gewesen.

In Schwarzenbek bezeichnete FDP-Fraktionschef Helmut Stolze das Ergebnis als „erfreulich“. Nun sei er gespannt, welche Teile des Wahlprogrammes durchsetzbar seien. Ortsvorsitzender Holger Kempter brachte schon einmal Wolfgang Kubicki als Minister für Justiz oder auch für Finanzen ins Spiel. Es bleibe aber abzuwarten, so Kempter, ob solch ein Jamaika Bündnis machbar sei und dann auch so funktioniere, wie hier in Schleswig-Holstein.

In Schwarzenbek holte die FDP mit 12,9 Prozent ein leicht geringeres Ergebnis als wahlkreisweit, konnte aber 7,4 Prozent zulegen. Im traditionell FDP-starken Wentorf waren es sogar 16 Prozent, in Lauenburg ähnlich wie im Bundesschnitt 10,6 Prozent, in Ratzeburg (12,1) und Mölln (11,1) überdurchschnittliche Ergebnisse.

 hm/jeb

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