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Fachtag über Schäden von Alkohol im Mutterbauch

Schwarzenbek Fachtag über Schäden von Alkohol im Mutterbauch

Die Beteiligung von 100 Besuchern des Fachtages „Das Fetale Alkoholsyndrom“ (FAS) im Schwarzenbeker Rathaus zeigt, dass es zu diesem Thema nach wie vor einen hohen ...

Schwarzenbek. Die Beteiligung von 100 Besuchern des Fachtages „Das Fetale Alkoholsyndrom“ (FAS) im Schwarzenbeker Rathaus zeigt, dass es zu diesem Thema nach wie vor einen hohen Informations- und Aufklärungsbedarf gibt.

Umso mehr freuten sich die Veranstalter – der Kreis Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit der Kreisgruppe Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien Herzogtum Lauenburg – dass es gelang, aktive Pflegeeltern aus dem Kreis sowie den angrenzenden Städten und Gemeinden mit engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe ins Gespräch zu bringen.

Beate Sparding, Fachdienstleitung Soziale Dienste Nord, machte bereits in ihrer Einleitung deutlich, dass es sich bei FAS um eine Erkrankung handelt, unter der kein Kind leiden müsste – würden sich alle Mütter in der Schwangerschaft verantwortlich verhalten und auf den Konsum von Alkohol verzichten. In seinem anschließenden Fachvortrag beschrieb Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr vom FASD-Zentrum Berlin eindrucksvoll, dass wissenschatliche Studien vermuten lassen, dass jährlich in Deutschland 3000 bis 4000 Kinder mit massiven Schädigungen durch den Alkoholkonsum ihrer Mütter in der Schwangerschaft auf die Welt kommen. Die Folgen für die geborenen Kinder sind zum Beispiel äußere sichtbare Fehlbildungen und Dysfunktionen des zentralen Nervensystems. Erst seit dem Jahr 1973 wird die Krankheit FAS überhaupt als solche wahrgenommen. Noch heute sind wenige Fachkräfte über deren Bedeutung informiert und eine Diagnostik erfolgt entsprechend selten.

Da FAS nicht heilbar ist, sind ungefähr 70 Prozent dieser Kinder auch als erwachsene Menschen nicht in der Lage, ein selbständiges Leben zu führen und geraten häufig in problematische Lebenslagen (Drogen- und Akloholabhängigkeit, Konflikte mit dem Gesetz). In der Podiumsdiskussion kamen Pflegeeltern, Mediziner und Beamte der Fachbereiche ins Gespräch. Auszüge aus dem Fachvortrag können per E-Mail unter c.hoenemann@kreis-rz.de angefordert werden.

LN

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