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Lauenburg Fahrer wollte Fliege verjagen - vier Schwerverletzte
Lokales Lauenburg Fahrer wollte Fliege verjagen - vier Schwerverletzte
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16:02 04.06.2012
Nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst wurden die vier schwerverletzten Insassen in die umliegenden Krankenhäuser nach Ratzeburg, Geesthacht und Reinbek gebracht. Quelle: Christian Nimtz
Grambek

Der Fahrer und drei weitere Insassen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Kleinwagen der Marke Citroen fuhr in Richtung Hamburg. Nach Angaben der Polizei vom Montag war das Auto am Sonntagabend um 19.13 Uhr in Höhe der Gemeinde Grambek im Kreis Herzogtum Lauenburg bei hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab.

„Wenige Kilometer hinter der Behelfsauffahrt Gudow verlor der 23-jährige Hamburger die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zunächst nach links auf den Grünstreifen an der Mittelschutzplanke ab“, sagte ein Polizeisprecher. „Beim Versuch des Gegenlenkens schleuderte das Fahrzeug dann über beide Fahrspuren zurück und prallte rechts in die Böschung, wo das Fahrzeug auf einer Länge von 50 Meter mehrere kleinere Bäume durchtrennte, den Wildschutzzaun niederwalzte und sich schließlich in der Böschung überschlug“, so der Behördensprecher weiter.

Nach Zeugenaussagen hatte der Fahrer versucht, eine Fliege vom Armaturenbrett zu verscheuchen.

Der völlig zerstörte Citroen blieb anschließend auf dem Dach liegen. Die vier teils schwer verletzten Insassen konnten sich aber selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien. Neben vier Rettungswagen aus Mölln, Lehmrade, Basedow und Lanken wurde auch der Möllner Notarzt zur Unfallstelle entsandt. Nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst wurden alle vier in die umliegenden Krankenhäuser nach Ratzeburg, Geesthacht und Reinbek gebracht.

Für die Bergung des völlig deformierten Kleinwagens musste bis 21:15 Uhr der rechte Fahrstreifen voll gesperrt werden. Die Autobahnpolizei Talkau hat nun die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

LN

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