Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Feuerwehr rettet brennendes Einfamilienhaus in Güster
Lokales Lauenburg Feuerwehr rettet brennendes Einfamilienhaus in Güster
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:48 08.01.2013
Ein Atemschutzgeräteträger öffnete eine Tür im 1. Obergeschoss, um das Haus rauchfrei zu bekommen. Die Korbbesatzung der Drehleiter öffnete während dessen das Dach. Quelle: Christian Nimtz

Ein Feuer in einem Einfamilienhaus hat am Montagnachmittag einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehren rund um Güster (Kreis Herzogtum Lauenburg) ausgelöst. Gegen 14:30 Uhr bemerkten Nachbarn den Brand und verständigten sofort die Feuerwehr. Personen hielten sich beim Ausbruch des Feuers nicht im Haus auf. Das Einfamilienhaus in der Straße „Am Dorfsee“ ist nun jedoch erstmal unbewohnbar.

Die Leitstelle in Bad Oldesloe alarmierte neben der Freiwilligen Feuerwehr Güster zudem die Wehren aus Roseburg, Siebeneichen, Göttin, Besenthal, Mölln sowie eine Rettungswagenbesatzung aus Lanken und die Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes.

Aufgrund Personalmangel konnten die Wehren aus Göttin und Besenthal nicht ausrücken. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte es sichtlich im oberen Teil des Hauses und dunkler Qualm stieg aus dem Dachstuhl hinauf.

Zutritt verschafften sich die Feuerwehrleute durch das Einschlagen der Terrassentür. „Da zunächst nicht bekannt war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten, durchsuchten Atemschutzgeräteträger das gesamte Haus“, sagte Einsatzleiter Eik Fasch. Während dies geschah, bauten andere Einsatzkräfte die Wasserversorgung schnell vom nahe gelegenen Dorfteich auf.

„Glücklicherweise haben wir niemanden mehr in dem stark verrauchten Gebäude gefunden", so Eik Fasch weiter. Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand vermutlich in einem Kabelschacht für sämtliche Versorgungsleitungen ausgebrochen, der vom Erdgeschoss bis in den Dachstuhl geht. Durch das Feuer wurden mehrere Räume sowie der Dachstuhl stark beschädigt.

„Wir mussten auch teilweise die Wandverkleidung öffnen, um die mit der Wärmebildkamera festgestellten Glutnester zu bekämpfen“. Mit Hilfe der Möllner Drehleiter und dem gezielten Innenangriff gelang es den rund 50 Einsatzkräften jedoch, ein völliges Niederbrennen des Hauses zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis zum frühen Abend hin. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Christian Nimtz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim Blick über die Felder sieht es bedrohlich aus. Dunkel

türmen sich Wolkenberge auf und verheißen nichts Gutes. Es dauert nur

noch wenige Minuten, bis der Regen auch die Pferdekoppeln in Schönberg

erreicht hat.

08.01.2013

Escheburg - Durch ein Großfeuer ist am Sonntagabend ein Zweifamilienhaus im Escheburger Ortsteil Vossmoor zerstört worden.

08.01.2013

Die FDP-Bundestagsabgeordnete fordert den Dichter zum Widderuf auf: „Herr Grass, entschuldigen Sie sich“.

08.01.2013
Anzeige