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Lauenburg Feuerwehr rückte gestern zu Großübung aus
Lokales Lauenburg Feuerwehr rückte gestern zu Großübung aus
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20:24 19.10.2013
Weil es gestern bei der Übung um Gefahrgut ging, mussten die Feuerwehrleute teilweise in Schutzanzügen arbeiten. Quelle: Nimtz
Ratzeburg

Etwa 120 Feuerwehrleute haben gestern Vormittag in Ratzeburg bei einer zweistündigen Großübung die Bekämpfung eines Feuers in einem Düngemittellager geprobt. Am Ende zeigten sich die Organisatoren Marko Fischer als Leiter des Löschzuges Gefahrengut und der stellvertretende Kreisbrandmeister Torsten Möller zufrieden mit den Leistungen der Löschmannschaften.

Gegen 8.30 Uhr wurden die Helfer aus dem gesamten Kreisgebiet alarmiert und auf das Gelände des ATR-Landhandels in der Bahnhofsallee nach Ratzeburg beordert. „Angenommen wurde ein Gefahrgutunfall im Pflanzenschutzmittellagers des Betriebes, das in Folge einer Staubexplosion im angrenzenden Getreidesilo entstanden war“, berichtete Möller. Es galt, acht Personen zu retten und zu versorgen. Möller:

„Zwei von Ihnen mussten von den Spezialisten in Chemikalien-Schutzanzügen aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.“

Die realistisch geschminkten Verletzungen wurden von Helfern der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Rettungsdienstes aus Büchen versorgt. Im Einsatz bei der Übung waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg der Löschzug Gefahrgut, bestehend aus den Wehren Ratzeburg, Mölln, Schwarzenbek, Büchen, Lauenburg und der Kreisfeuerwehrzentrale in Elmenhorst sowie die Technische Einsatzleitung. Die Großübung wurde unter anderen auch von Landrat Gerd Krämer sowie Jens Liesand vom Fachbereich Katastrophenschutz des Kreises beobachtet.

LN

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