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Lauenburg Firmen blicken hoffnungsvoll in die Zukunft
Lokales Lauenburg Firmen blicken hoffnungsvoll in die Zukunft
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21:27 21.06.2013
Ratzeburg

Die Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg und in Stormarn sehen derzeit durchaus optimistisch in die Zukunft. Das ergab jetzt eine Umfrage des Verbands der Südholsteinischen Wirtschaft (VSW) bei seinen 330 Mitgliedsfirmen aus beiden Kreisen. Alle sechs Monate erkundet der VSW, wie die Ansichten zu den Themen Auftragslage, Investitionen und Personalentwicklung sind. Diesmal wurden die Firmen auch um eine Einschätzung zur Breitbandversorgung gebeten.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigierte Anfang Juni seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland für 2013 von 0,6 auf 0,3 Prozent. Auch und gerade vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass die Mitgliedsunternehmen des VSW aus Südholstein und der Metropolregion Hamburg weiterhin von einer positiven Auftragslage berichten.

So bewerten knapp 80 Prozent der Unternehmer ihre Auftragssituation als besser oder gleichbleibend im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt die Bewertung der Unternehmer zur Auftragssituation auf dem gleichen Niveau wie zur Winterumfrage am Ende des letzten Jahres. „Auch für die Zukunft geht eine vergleichbare Anzahl der Unternehmen noch von einer Verbesserung oder von gleichbleibenden Auftragseingängen aus“, erklärt der VSW-Vorsitzende Michael Voigt. VSW-Geschäftsführerin Nicole Marquardsen ergänzt: „Knapp 60 Prozent der Unternehmen erklärten, dass sie ihr Investitionsvolumen auch in den nächsten sechs Monaten gleich halten, 30 Prozent werden ihre Investitionen sogar erhöhen. Nur ein geringer Anteil von weniger als 15 Prozent der Betriebe wird die Investitionen verringern.

Gegenüber der Winterumfrage ist auch hier eine klare Verbesserung festzustellen." Der VSW selber betont, dass sich die gute wirtschaftliche Situation auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt. 27,5 Prozent der Unternehmen haben in den letzten sechs Monaten die Mitarbeiterzahl erhöht, 46 Prozent haben sie gleichgehalten. Als positiv sei die Rückmeldung zur Beschäftigungssituation auch deshalb zu bewerten, weil sich nach Aussage der Unternehmer eine gute Tendenz weiterhin in der Zukunft fortsetzt. 63 Prozent der Betriebe beabsichtigen, die Mitarbeiterzahl in den nächsten sechs Monaten gleich zu halten, 24 Prozent will die Mitarbeiterzahl sogar erhöhen.

Die Schaffung einer Breitbandversorgung in den Industriegebieten, also die Schaffung von schnellen Internetleitungen durch Verlegung von Glasfaserkabeln, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

45 Prozent der befragten Unternehmen halten die Internet-Datenübertragungsgeschwindigkeit für nicht hinreichend schnell, weil immer noch mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen aus beiden Kreisen nicht an das Glasfasernetz angebunden ist. Der VSW kritisiert diesen Zustand und fordert Verbesserungen.

Fachkräfte gefragt
Die erfreuliche Situation am Arbeitsmarkt bringt umgekehrt die Problematik des Fachkräftemangels mit sich: Rund 30 Prozent der befragten Unternehmen teilten mit, dass sie freie Stellen und freie Ausbildungsplätze nicht besetzen konnten.

ln

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