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Lauenburg Floriansfahrt: Kittlitz gewinnt den Wettkampf der Wehren
Lokales Lauenburg Floriansfahrt: Kittlitz gewinnt den Wettkampf der Wehren
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20:31 18.06.2018
Unter dem Blick der DLRG ging Bianca Franck (2.v.r.) in OP-Kleidung für die FFW Klein Zecher in Dutzow ins Wasser. FOTOS (2): THOMAS BILLER
Mustin

Dabei hatten die Kittlitzer schon am frühen Morgen in Dutzow bei der Wasserrettung gezeigt, wie viel Einsatzfreude und Engagement sie haben: Unter den wachsamen Augen der von der DLRG betreuten Aufgabe zogen sie ihren Kameraden so schnell aus dem Wasser, dass dieser seine „gerettete“ Puppe auf dem Weg verlor. Für den Gesamtsieg reichte es dennoch. Die jeweiligen Schwimmer aller Wehren mussten während der Übung OP-Kleidung tragen, um die Schwierigkeit noch zu erhöhen.

Zu Land, im Wasser und ein wenig in der Luft: Die 20 an der Floriansfahrt des Amts Lauenburgische Seen teilnehmenden Wehren wurden an 13 Stationen mit allen Sinnen gefordert. Mit der Summe von 114 Punkten konnten die Teilnehmer aus Kittlitz den Wanderpokal als Gesamtsieger in den Mustiner Nachbarort holen (LN berichteten).

Minutiös hatten Mustins Wehrführer Jan Keuneke und Stephan Klanck vom Organisationteam die Floriansfahrt geplant und neben den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Mustiner Wehr unterstützten die DLRG, das THW und die Mustiner Schützenkameradschaft die einzelnen Stationen.

Beim THW in Ratzeburg mussten die Wehren einen kompletten Lkw-Radwechsel in zehn Minuten durchführen, bei der Schützenkameradschaft Mustin gehörten Luftgewehr- und Kleinkaliberschießen ebenso zu den Aufgaben, wie das Bogenschießen. Alle Teilnehmer hatten an den Stationen verschiedene Ankunftszeiten zugewiesen bekommen, so dass Wartezeiten oder Verzögerungen bei der gesamten Durchführung des Tages minimiert werden konnten. Neben der körperlichen Fitness zählten auch Rechenaufgaben, Rätsel und Erste Hilfe zu den Stationen. Die Planer in Mustin, die sich kurzfristig nach einer Absage zur Durchführung der Floriansfahrt bereit erklärt hatten, banden auch Stationen im Nachbarkreis Nordwestmecklenburg ein.

In Roggendorf ging es um die Erste Hilfe. Mustins Feuerwehrmann Ingo Schäper spielte dort einen aufgeregten Rettungsrufer, der die Einsatzkräfte kaum zu Wort kommen ließ und in seiner gespielten Aufregung immer wieder versuchte, von den notwendigen Rettungsmaßnahmen abzulenken. „Das ist realitätsnah, wir wollten hier ganz gezielt den Stressfaktor bei einem vergleichbaren Einsatz erhöhen“, erläuterte Schäper. Ärztin Jara Keuneke beurteilte das Verhalten der Ersthelfer und vergab in Roggendorf die Punkte. In Ziethen schaffte es Annika Pöhls von der FFW Brunsmark, 14 leere Getränkekisten unter sich aufzustapeln, bis ein Windstoß ihrem Können ein Ende machte.

Die am Ende im Minutentakt zurückkehrenden Teilnehmer wurden in Mustin mit Essen und Getränken versorgt und äußerten ihre Begeisterung über die Planung. Marcel Reese aus Brunsmark sagte: „Wir nehmen seit vielen Jahren teil und hier war mal viel Neues dabei.“ „Es hat Spaß gemacht und war super organisiert“, sagte Janine Plewe aus Horst und Jürgen Pöhls aus Brunsmark bestätigte: „Eine super geplante Veranstaltung.“ Als besondere Überraschung erhielten alle teilnehmenden Wehren aus den Händen von Amtswehrführer Axel Maluche eine Urkunde, die mit dem jeweiligen Team-Bild vor Beginn der Fahrt versehen war.

Alle Ergebnisse

Die Wertungen: Als Gäste außerhalb der Wertung nahm die Jugendfeuerwehr des Amtes Lauenburgische Seen teil, die in der Gesamtwertung den fünften Platz erreicht hätte. Die Jugendfeuerwehr Ratzeburg hätte Rang Acht erreicht und die Gäste aus Roggendorf den sechsten Platz.

Sonderpokale erhielten als jüngste teilnehmende Wehr mit einem Durchschnittsalter von 18,85 Jahren die Wehr Bäk/Mechow/Römnitz und die Wehr Harmsdorf für das mit 48,6 Jahren höchste Durchschnittsalter.

Die Platzierungen: 1. Kittlitz, 2. Brunsmark, 3. Klein Zecher, 4. Groß Zecher, 5. Salem, 6. Kulpin, 7. Groß Sarau, 8. Bäk/Mechow/Römnitz,. Schmilau, 10. Horst, 11. (punktgleich) Groß Grönau und Ziethen, 12. Harmsdorf, 13. Giesensdorf, 14. Hollenbek, 15. Seedorf, 16. Sterley.

Thomas Biller

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