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Lauenburg Flüchtlingsfamilien ziehen in „Lindenhof“
Lokales Lauenburg Flüchtlingsfamilien ziehen in „Lindenhof“
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22:07 19.06.2017
Die ersten Familien sind wieder vereint: In den umgebauten und modernisierten Lindenhof zogen nachgeholte Mütter mit Kindern ein. Quelle: Foto: Hfr

„Wir freuen uns, dass wir die ersten drei Familien im ,Lindenhof‘ begrüßen können“, betont die Vorsteherin des Amtes Hohe Elbgeest, Martina Falkenberg.

Frauen und Kinder sind jetzt im Rahmen des Familiennachzugs aus dem Bürgerkriegsland Syrien über einen längeren Aufenthalt in der Türkei nach Deutschland gekommen. Die Väter der Familien leben schon länger im Amtsgebiet und konnten nach zweijähriger Trennung ihre Familien am Flughafen Hamburg endlich wieder in die Arme schließen. Eine weitere Familie ist inzwischen aus Dassendorf nach Kröppelshagen umgezogen. Dann wohnen zehn Kinder von einem bis 18 Jahren und sechs Erwachsene in der Amtsunterkunft an der Friedrichsruher Straße.

Für die Kinder von sechs bis 16 Jahren gilt die Schulpflicht. Sie wurden durch die Awo-Sozialbetreuung in den zuständigen Schulen zum Unterricht angemeldet. Für die Kinder ab einem Jahr bis sechs Jahren besteht ein Rechtsanspruch auf einen Krippen- oder Kita-Platz. „Die Kinder lernen dort am schnellsten die deutsche Sprache und Lebensweise. Darum ist es im Sinne gelingender Integration der gesamten Familie sehr wichtig, dass sie einen Betreuungsplatz bekommen. Die Betreuungskosten werden von allen Amtsgemeinden solidarisch getragen“, unterstreicht die Amtsvorsteherin.

Über den Kröppelshagener Helferkreis „Asyl im Dorf“ können Familien oder Helfer und Helferinnen Kontakt zu den neuen Nachbarn aufnehmen. Der große Gemeinschaftsraum wird in den kommenden Wochen ausgestattet, so dass Sprachkurse, Spielenachmittage oder Gesprächsrunden stattfinden können.

LN

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