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Fördergelder für Grünes und Gutes

Mölln Fördergelder für Grünes und Gutes

Der gemeinnützige Verein AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord hat 816 330 Euro für 13 Projekte bewilligt. Unterstützt werden Babybecken, Rollstuhlschaukel, die Möllner Veloroute und mehr: Der Verein hat sich Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben.

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Daumen hoch für die AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord: Heinz Dohrendorff, Horst Kühl, Manfred Priebsch, Jürgen Wittekind, Ulrich Hardtke, Alfons Wiesler-Trapp und Susanne Trapp, Heinz-Peter Strunck, Kathrin Payne-Schultz, Rainer Voß. Fotos (2): teo

Mölln.  Der geringste Betrag, nämlich 7865 Euro, soll der Möllner Förderschule Steinfeld zu Gute kommen. Das Geld ist für eine Rollstuhlschaukel vorgesehen. „So eine Schaukel ist in Geesthacht bereits vorhanden, und wir ermöglichen damit Kindern einen Spaß, von dem sie sonst komplett ausgeschlossen sind“, betont Rainer Voß. Ratzeburgs Bürgermeister ist erster Vorsitzender des Vereins, und als dieser weist er nachdrücklich auf die „Auswirkung der Europäischen Union, die Nachhaltigkeit auf die Region und die vielen Projekte im Nordkreis“ hin.

Die AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord hat sich mit Erfolg um die Anerkennung als schleswig-holsteinische AktivRegion für die EU-Förderperiode bis 2023 beworben. Die EU-Ziele fasst Voß zusammen:

„Förderung der sozialen Inklusion, der Armutsbekämpfung und der wirtschaftlichen Entwicklung in ländlichen Gebieten. Außerdem Innovation, Umweltschutz und die Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen.“

Wenn alles glatt geht, darf sich die Gemeinde Berkenthin über 100000 Euro zur Gestaltung der Ortsmitte freuen. Da fehlt noch die abschließende und vor allem zustimmende Äußerung der Einwohner.

Die Stadt Mölln hat sich einiges in Sachen Umweltschutz und Lebensqualität vorgenommen. Das Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow hat Förderung für die Einrichtung von CSS-Ladestationen in Mölln beantragt.

Hinter dem Kürzel CSS verbirgt sich Combined Charging System, die englische Bezeichnung für kombiniertes Ladesystem, und das wiederum ist ein internationaler Ladestandard für Elektrofahrzeuge. Das ist ein Projekt ganz im Sinne der EU-Ziele und des Vereins, der die Förderung mit 49500 Euro beschlossen hat.

Noch weitere Möllner Projekte erachtet der Verein als förderwürdig. Zum einen soll die Neugestaltung des Waldsportplatzes mit 100000 Euro unterstützt werden, zum anderen sind 51500 Euro für die Veloroute vorgesehen.

55440 Euro sind für die Burganlage Linau eingeplant. Dort geht es vorrangig um die Erfahrbarkeit für Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, ebenso, wie der Stadthauptmannshof barrierefrei werden soll (62250 Euro). In die energetische Sanierung und Erweiterung des Sportlerheims in Schönberg sollen 100000 Euro fließen, für die Nachnutzung des Wasserturms in Ratzeburg ist eine Förderung in Höhe von 66000 Euro angesetzt. Weitere 100000 Euro für Ratzeburg sollen in die Neugestaltung der Sportanlage „Riemannstraße“ fließen: Der Zugang zum Kunstrasenplatz soll barrierefrei werden.

Eines der ersten Projekte, die mit der Förderung sehr schnell fertig werden könnten, ist die Einrichtung eines Babybeckens im Freibad Steinhorst. „Wir rechnen fest mit der Bewilligung. Die nötigen Geldmittel stehen bereit, und wir hoffen, im Herbst fertig zu sein“, erläutert Heinz-Peter Strunck vom Förderverein Freibad Steinhorst.

Als Privatmann hat Lothar Krebs Förderung beantragt. Er plant den Ausbau des Kanustützpunktes. Eine gute Sache, meint der Verein, der 10575 Euro beisteuern will. Schließlich dürfen sich noch die Betreiberfamilien der Domäne Fredeburg freuen. Für Umbau und Nachnutzung des ehemaligen Fredenkruges sind 100000 Euro bewilligt.

Soweit ist also alles eingetütet. Trotzdem hat bei all den Vorhaben noch kein Bauarbeiter einen Spaten in der Hand. Es fehlt noch das grüne Licht vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Sobald die Freigabe aus Lübeck kommt, kann der Euro rollen. Für noch mehr Nachhaltigkeit, für die Region.

 Dorothea Baumm

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