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Lauenburg Förderung für Luisenbad aus Kiel möglich
Lokales Lauenburg Förderung für Luisenbad aus Kiel möglich
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17:00 11.09.2018
Juni 2018: Viel Platz auf den Stegen wurde bei den ersten Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Schleswig-Holstein im Möllner Luisenbad benötigt. Wenn es eine Wiederholung geben soll, könnte Mölln Fördermittel für die dringend benötigte Sanierung der Stege gebrauchen.. Quelle: Grombein Florian
Mölln

In Mölln soll ein Sportstätten-Entwicklungsplan erstellt werden. Grund dafür ist, dass das Landesinnenministerium Sportanlagen in den Kommunen mit Mitteln aus dem Sondervermögen „IMPULS“ fördert. Insgesamt 77 solcher Anlagen werden laut Ministeriumssprecher Tim Radtke bereits im laufenden Jahr mit rund 9,5 Millionen Euro gefördert. Das sind 6,75 Millionen Euro mehr, als ursprünglich geplant. Die Kommunen erhalten unter anderem Mittel für die Modernisierung und Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern. Die Förderquote der einzelnen Maßnahmen betrage maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch 250 000 Euro.

Im August hat der zuständige Schul-, Sport-, Jugend- und Sozialausschuss (SSJS) der Stadt Mölln einstimmig beschlossen, 8000 Euro zur Erstellung eines Sportstätten-Entwicklungsplans in den ersten Nachtragshaushalt 2018 einzustellen, der nun auch von der Möllner Stadtvertretung beschlossen wurde. Allerdings muss dieser Nachtragshaushalt noch genehmigt werden. Die Vorsitzende des SSJS-Ausschusses, Christiane Gehrmann (CDU),hat die Verwaltung gebeten, die Grundlagen für die Erlangung der Fördermittel zu ermitteln.

Laut CDU-Fraktion in Mölln hinterlasse die ausgeprägte Bewegungslust der Möllner Spuren an und in den Sportanlagen. So müsste zum Beispiel die Kunststoffbahn unbedingt saniert werden. Auch die Steganlage im Luisenbad sei so überarbeitungsbedürftig, dass davon ausgegangen werden müsse, dass diese die kommende Saison nicht mehr durchhalten werde. An weitere Schwimmwettbewerbe wie zuletzt die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen sei momentan nicht zu denken.

Allerdings müssen sich die Möllner Politiker beeilen. Für die bereits rund 12,5 Millionen Euro an Fördergeldern des kommenden Jahres müssen die Kommunen sich bis Ende Dezember 2018 bewerben. Neben der Förderung für die Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern können sich Bewerber auch um Unterstützung für Schwimmsportstätten und erstmals auch Ein- oder Zweifeldhallen bewerben. Diese neuen Optionen kommen in der Vereinswelt gut an.

„Wir begrüßen, dass die Stadt Mölln den Bedarf von Sanierungsmaßnahmen der Laufbahn am Schulberg und im Luisenbad sieht“, sagt Dennis Bluhm, Geschäftsführer der MSV. Es sei grundsätzlich eine super Initiative, dass die Politik sich um Fördermittel für Sportstätten bewerben möchte. Denn eine Unterstützung für das Luisenbad im Rahmen des besagten Förderprogrammes sei nicht ganz weit hergeholt. „Es ist positiv, dass das Land erkannt hat, dass auch Schwimmstätten eine wichtige Rolle spielen“, sagt der Geschäftsführer des mitgliederstärksten Vereins in der Stadt. Abgesehen von der Bewerbung um Fördermittel für Sportstätten sei die Entwicklung eines so genannten Sportenwicklungsplanes für die gesamte Kommune allerdings ratsamer, als ein bloßer Sportstätten-Entwicklungsplan.

Florian Grombein

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