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Lauenburg Fotografie, so schön wie gemalt
Lokales Lauenburg Fotografie, so schön wie gemalt
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20:24 19.05.2016
Der Künstler und sein Helferlein: Dirk Schröder hat mit Hilfe seiner Frau Tanja eine Auswahl seiner Arbeiten an den Wänden der Flure des Amtsgebäudes Lauenburgische Seen in Ratzeburg aufgehängt. Quelle: Dorothea Baumm

„Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern.“ Dieser Werbespruch der Leica-AG ist nur zu wahr – jeder ehrgeizige Hobbyfotograf kann ein Lied davon singen. Dirk Schröder aus Ratzeburg hat sich die Zeit genommen, sehr genau und gut sehen zu lernen. Zeit hatte er nämlich nach einer schweren Erkrankung und mehrerer darauf folgender Reha-Maßnahmen genug: „So bin ich zur Fotografie gekommen“, erzählt er. Wer sich überzeugen möchte, hat dazu bis zum 20. Juli in den Fluren des Amtes Lauenburgische Seen Gelegenheit.

Öffnungszeiten

Amt Lauenburgische Seen, Ratzeburg, Fünfhausen 1, bis 20. Juli, geöffnet montags, dienstags, donnerstags und freitags 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags 15 bis 18 Uhr.

Längst hat Schröder das Stadium des eifrigen, aber planlosen Knipsens hinter sich gelassen. „An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter“, hat Ansel Adams betont.

Er musste es wissen: Der US-amerikanische Fotograf und Autor war Lehrer der künstlerischen Fotografie. Dirk Schröder hat keine Ausbildung an der Kamera genossen: „Ich bin ein Autodidakt. Mann, war das anfangs nervtötend“, erinnert er sich. „Bis ich das Zusammenspiel von Blende und Belichtung kapiert habe. . .“ Inzwischen weiß er, wie’s funktioniert. Seine Aufnahmen sprechen für sich.

„Ich mache hauptsächlich Natur- und Landschaftsaufnahmen“, erzählt er, „sehr, sehr gern Wasser- und Strandfotografie.“

Seinen größten Fan hat er zum Aufhängen der Bilder in den Amtsfluren mitgebracht: Ehefrau Tanja, die fröhlich verkündet: „Ich bin heute sein Helferlein.“ Sie findet die Arbeiten ihres Mannes „wunderschön!“, und sie war es auch, die ihn ermutigt hat, seine Arbeiten auszustellen. Zu Anfang war Dirk Schröder skeptisch und selbst wohl sein strengster Kritiker. Heute ist er entspannter: „Ich freue mich, wenn ich meine Bilder ausstellen und andere damit erfreuen kann.“ Dirk Schröder hat für die Ausstellung im Amt Arbeiten in High Dynamic Range-Technik gewählt, dabei werden mehrere Fotos unterschiedlicher Belichtungen und miteinander zu einem Bild digital „verschmolzen“. Das Ergebnis: ein brillantes Foto, das fast aussieht wie gemalt.

teo

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