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Lauenburg Fünf Tonnen Medikamente auf dem Weg nach Litauen
Lokales Lauenburg Fünf Tonnen Medikamente auf dem Weg nach Litauen
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21:23 25.06.2013
Andreas Krüger, Arne Grotkopp, Yann Büchau-Feuerriegel und Karl-Arnim Samsz von der Freiwilligen Feuerwehr Aumühle schleppten die Pakete mit den fünf Tonnen Medikamenten vom Lager auf den Lastkraftwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Quelle: Foto: Lothar Neinass
Aumühle

Unterwegs von Aumühle in die litauische Stadt Kaunas sind zurzeit fünf Tonnen Medikamente. Zusammengetragen wurden die Arzneimittel von Mitgliedern der „Medikamentenhilfe für Menschen in Not“. Regelmäßig bitten ehrenamtliche Helfer bei Ärzten und Apotheken um noch gültige Medikamente und Klinikmaterial, die in den Praxen und Apotheken nicht benötigt werden. Aber auch Pharmafirmen bieten oft Unterstützung an.

In Aumühle werden die Spenden gesammelt, von Ärzten und Apothekern fachmännisch geprüft, nach Fachgebieten sortiert und in der jeweiligen Landessprache deklariert. Die fertig gepackten Kartons mit je 18 bis 20 kg gehen dann auf die Reise ins Ausland oder über Apotheken zu sozialen Hilfseinrichtungen in Deutschland. „Allen Medikamenten-Sendungen liegt eine Anforderung von Ärzten oder Krankenhäusern zu Grunde zu denen wir engen Kontakt halten“, sagt Sonne Leddin, die den gemeinnützigen Verein seit rund 17 Jahren leitet.

Die jetzt auf den Weg gebrachte Sendung umfasst etwa fünf Tonnen Klinikmaterial und Medikamente und geht an das Krankenhaus in Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens. Die 2100 Klinikmitarbeiter behandeln jährlich 42 000 Patienten in den stationären Abteilungen. Darüber hinaus werden 145 000 Patienten in der Poliklinik beraten. Den Transport von Hamburg nach Kaunas hat der Arbeitersamariterbund (ASB) Hamburg übernommen. „Bei einem so großen Transport reichen unsere Kräfte nicht mehr. Unsere letzte Hoffnung war die Hilfe der Feuerwehr. Und tatsächlich: vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aumühle kamen sofort und packten mit an“, strahlt Sonne Leddin: „Wir sind sehr dankbar für diese großartige Hilfe beim Helfen!“

Ein herzliches Dankeschön richtet Sonne Leddin auch wieder an den Lions Club Hamburg-Sachsenwald, der sich finanziell seit vielen Jahren an den Transportkosten der Hilfsgüter beteiligt: „So viel Unterstützung mobilisiert uns immer wieder, weiter zu arbeiten. Der Bedarf an medizinischer Hilfe ist in den letzten zwei Jahren enorm gewachsen, auch im Inland, aber zum Glück wächst die Hilfsbereitschaft der Menschen mit.“

Spendenkonto
Finanzielle Hilfe nimmt der gemeinnützigen Verein „Medikamentenhilfe für Menschen in Not“ über sein Spendenkonto an:

Kontonummer 108 714 00 bei der

Hypo Vereinsbank, BLZ 200 300 00.


Spendenbescheinigungen für das Finanzamt dürfen vom Verein ausgestellt werden.

Lothar Neinass

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