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Lauenburg „Funkelstunden“ im Herzogtum
Lokales Lauenburg „Funkelstunden“ im Herzogtum
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20:41 13.06.2017
Die HLMS wirbt ab sofort mit etlichen Anbietern und Partnern für die „Funkelstunde“ – idyllische Szenen und Events an den zahlreichen Gewässern im Lauenburgischen. Die Kampagne ist über mindestens zwei Jahre angelegt und soll den Kreis für Touristen bekannter und attraktiver machen, aber auch Einheimische für die schönen Plätze interessieren. Im Bild Vertreter von HLMS und Partnern an der Schiffsanlegestelle Morgenroth am Möllner Stadtsee. Quelle: Foto: Strunk

„Ab heute geht bei uns die Sonne am schönsten unter“, erklärte Carina Jahnke von der Herzogtum Lauenburg Marketing- und Service-Gesellschaft (HLMS) selbstbewusst. Obwohl sich bei der Präsentation der neuen Marketing-Kampagne der HLMS unser Fixstern erst einmal schüchtern hinter einer dichten Wolkendecke versteckte.

Der neue HLMS-Slogan lautet: „Kitschig wie eine Fototapete, aber echt!“ – Sonnenauf- und -untergänge im Lauenburgischen sind echte Hingucker.

Doch so scheu zeigt sich die lauenburgische Sonne selten. Bereits in diesem fast vollendeten Frühling 2017 hat sie Bewohner und Besucher sehr oft verwöhnt. Insbesondere am vergangenen Wochenende war sie äußerst präsent.

Wenn Licht und Wasser ein Feuerwerk an Farben auslösen – das in der Vergangenheit immer wieder und in immer neuen Facetten von heimischen Fotografen wie Thomas Ebelt eingefangen wurde –, dann beginnt die „Funkelstunde“ im Herzogtum Lauenburg.

Insofern lag die Idee nahe, mit der farbgewaltigen Kulisse, für die Sonne und Natur gemeinsam, oft und regelmäßig im Kreis Herzogtum Lauenburg sorgen, zu werben. „Kitschig oder romantisch?, hatten wir uns gefragt, haben dann aber diese Stunde am Anfang und am Ende des Tages als so etwas Besonderes empfunden, dass wir diese Tageszeit ,Funkelstunde’ genannt haben“, erklärt Günter Schmidt, Geschäftsführer der HLMS, bei der Kampagnenpräsentation.

Dass die Experten der HLMS mit dieser Einschätzung nicht falsch liegen, „ist schon darin erkennbar, dass sich der Begriff ,Funkelstunde’ unheimlich schnell online, also im Internet und auf den Smartphones, verselbstständigt beziehungsweise etabliert hat“, so Jahnke. Entsprechend flugs hat die HLMS dann auch Kooperationspartner für ihre Kampagne, die zuerst einmal für dieses und das kommende Jahr geplant ist, gewinnen können.

„Wir haben auf einen Schlag 23 Partner gefunden: 13 an den Lauenburger Seen, von denen wir mehr als 40 hier haben, am Elbe-Lübeck-Kanal und an den Flüssen, sowie weitere zehn an der Elbe im Südkreis“, zählt Carina Jahnke auf. Die größten Standorte sind die Städte Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht, aber auch der Naturpark Lauenburgische Seen.

Zu den herausragenden „Funkelplätzen“ gehören beispielsweise die „Schöne Aussicht“ in Bäk am Ratzeburger See (Domsee), der Stadtsee-Anleger in Mölln, die Elbufer-Promenade in Lauenburg oder das Elbufer in Tesperhude.

Auch die genannten 23 Partnerbetriebe bieten eine Vielzahl an tollen Aussichten oder speziellen Events zu ihrer jeweiligen „Funkelstunde“ an: etwa mit Kanu oder Tretboot in den Sonnenuntergang, ein Segeltörn oder eine Schifffahrt zur Dämmerung, sei es mit Eisbecher, Cocktail, Barbecue oder „Funkel-Menü“.

Ganz wichtig ist der HLMS das Netzwerk mit den Touristinformationen vor Ort und den jeweiligen „Funkelpartnern“. In Mölln und Geesthacht haben bereits erste Treffen stattgefunden, wo die Angebote gegenseitig vorgestellt und gemeinsam weiter entwickelt wurden. „Weitere interessierte Betriebe sind herzlich zur Teilnahme eingeladen“, sagt Jahnke (jahnke@hlms.de).

Die „Funkelstunde“ soll das Herzogtum Lauenburg mit seinen zahlreichen Gewässern noch bekannter machen und neue Gäste gewinnen. Allerdings gelten die Angebote gleichermaßen auch für die einheimischen Bewohner, „die zu Recht stolz sein können auf die schöne Landschaft, in der sie leben“ – wo andere Urlaub machen!

Wie erfolgreich die Kampagne sich entwickeln wird, das wollen die HLMS-Experten anhand der künftigen Buchungszahlen, aber auch durch neu entstandene Angebote und die Vernetzungstendenz innerhalb der touristischen Betriebe messen. „Unser Ziel ist es auf jeden Fall, noch mehr Gäste herzulocken und damit eine höhere Wertschöpfung zu erzielen“, erklärt Günter Schmidt.

„Funkel-Tipps“

Ratzeburg: Schlosswiese mit Strandbad, Steg, Fischerei Jobmann und Eiscafé Pelz; Barlachblick am Rathaus und Karl-Adam-Weg vom Rathaus bis zum CVJM-Heim; „Nachtwächterführung“

Mölln: Ostufer Schulsee, Stadtsee-Anleger, „Grundloser Kolk“, Krebssee, „Instawalk“

Naturpark Lauenburgische Seen: Pinnsee; Aussichtsturm am Kittlitzer See, weitere Türme in Dargow und am Mechower See; Auenwiesen in Büchen; Grambeker Teiche; Hellbachtal; Abendwanderungen sowie Fototour mit Tierfotograf Wolfgang Buchhorn

Weitere Informationen aus den einzelnen Orten und über gewerbliche Anbieter unter www.herzogtum-lauenburg.de oder per E-Mail von

Projektleiterin Carina Jahnke unter jahnke@hlms.de

Joachim Strunk

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