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Lauenburg Geduldsprobe in Schwarzenbek: Jetzt ist der Asphaltfertiger dran
Lokales Lauenburg Geduldsprobe in Schwarzenbek: Jetzt ist der Asphaltfertiger dran
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19:20 20.09.2016

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, gestern hat der Asphaltfertiger begonnen, die B 207 zwischen Ortsausgang Schwarzenbek und Brunstorf mit einer neuen Straßendecke zu versehen. Dafür wurde die Grundbohle an der Maschine auf acht Meter Straßenbreite verlängert. Für die Autofahrer ist weiterhin Geduld angesagt – mindestens noch bis zum 3. Oktober.

Pendler, die von Schwarzenbek über Brunstorf in Richtung Hamburg müssen, brauchen momentan eine halbe Stunde länger für die Anfahrt. Die Hamburger Straße ist nur noch bis Rewe/Ortsausgang befahrbar.

Die Sanierung der B 207 vom Stadtrand bis zur Nachbargemeinde Brunstorf erfordert eine Vollsperrung. Eigentlich sind es von Schwarzenbek bis Brunstorf nur vier Kilometer. Wer aber jetzt in die Nachbargemeinde will, muss 18 Kilometer fahren. Die Umleitung geht ab Gülzower Straße über Kollow, Wiershop, Geesthacht. Obwohl sich sicherlich alle Autofahrer über das Ergebnis – eine neue Straße – freuen, ist zurzeit viel Verständnis gefordert. Auch seitens der Bürger in Kollow und Geesthacht, die den Umleitungsverkehr und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu ertragen haben.

Die Arbeiten werden von der Baufirma Strabag aus Bornhöved gemacht.Während Vorarbeiter Robert Schlüter gestern damit beschäftigt war, die Straßenanschlüsse zu sanieren und einige kaputte Gullys mit einer neuen Bitumenschicht auszukleiden, wurde am Asphaltfertiger die Grundbohle auf acht Meter verbreitert. Maschinenführer Thomas Wandel: „Früher wurden die Straßen nur halbseitig gesperrt, die Fahrbahnen in zwei Schichten erneuert. Dadurch gab es eine Mittelnaht, die sehr anfällig für Frost war und auch dem Druck der Fahrzeuge nicht lange stand hielt. Deshalb wird die Straße jetzt in ihrer gesamten Breite mit einer neuer Asphaltschicht versehen. Und das geht nur mittels einer Vollsperrung.“ Auf 160 Grad wird das Asphaltgemisch erhitzt, bevor es auf die Straße gegossen und dann mit dem Asphaltfertiger gleichmäßig verteilt wird.

Ärger besteht allerdings darüber, dass der Schleichweg über die Bölkau in Richtung Brunstorf nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer gesperrt wurde. Dr. Jens-Peter Frank, der diesen schönen Weg durch die Feldmark gern als Radstrecke benutzt: „Man hat mitten auf dem Weg einen großen Sandhaufen platziert, der zum Teil schon runter gefahren wurde. Dass Radfahrer nicht passieren dürfen, ist für mich unverständlich.“

Im zweiten Teil der Sanierungsmaßnahme ab Ende September (Gülzower Straße bis Rewe) gibt es noch eine Herausforderung an den verantwortlichen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein:

die Anbindung der Wohngebiete an die Hamburger Straße. Hier suche man derzeit nach Lösungen, so Behördenleiter Jens Sommerburg.

Silke Geercken

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