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Lauenburg Geesthacht: Maßarbeit mit 95 Tonnen am Haken
Lokales Lauenburg Geesthacht: Maßarbeit mit 95 Tonnen am Haken
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21:18 05.09.2013
95 Tonnen wiegt das Schleusentor, das gestern zwischen die Türme der Nordkammer der Geesthachter Elbschleuse gehängt wurde. Quelle: Foto: tja

Fingerspitzengefühl war gestern gefragt, um ein 26 Meter breites, neun Meter hohes, bis zu drei Meter starkes und vor allem 95 Tonnen schweres Tor zwischen die Türme der Nordkammer von Geesthachts Schleuse zu hängen. Ein Spektakel, das sieben Stunden dauerte. Gegen 6 Uhr hatte die Mannschaft um Bauleiter Mathias Thilkes begonnen, gegen 13 Uhr war sie am Ziel.

„Jede Situation ist anders, aber wir haben hier jetzt auch schon so etwas wie Routine“, sagte Thilkes. Es war das vierte und letzte Tor der Schleuse, das gestern eingebaut wurde. Wieder war ein 40-Tonnen-Kran mit Kettenfahrgestell montiert worden, dessen Einzelteile mit 20 Tiefladern nach Geesthacht gekommen waren. Der Boden wurde ausgekoffert und mit Mineralgemisch, das besonders tragfähig ist, aufgefüllt. Drei Tage lang baute eine Crew von der Kranfirma Thömen das knapp 50 Meter hohe Ungetüm neben der Schleuse auf.

Der große Kran, der allein 365 Tonnen Kontergewicht tragen musste, wurde während seines Einsatzes gestern von zwei kleineren Modellen unterstützt. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten an der Schleuse bereits Ende 2011 fertiggestellt werden.

tja

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