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Lauenburg Geesthacht: Rettungseinsatz an der Schleuse
Lokales Lauenburg Geesthacht: Rettungseinsatz an der Schleuse
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13:11 27.05.2012
Rettungsaktion für einen erkrankten Binnenschiffer, der in Geesthachts Elbe-Schleuse von Bord eines Frachters geholt werden musste. Quelle: Timo Jann
Geesthacht

Der Mann hatte massive Herzbeschwerden und musste in eine Klinik gebracht werden. Gegen 21 Uhr forderte der Rettungsdienst, der mit drei Rettungsassistenten und einem Notarzt die medizinische Versorgung des Mannes in der Kajüte des in der Südkammer der chleuse liegenden Frachters übernommen hatte, die Feuerwehr zur Unterstützung an. Unter Leitung von Wehrführer Sven Albrecht und Zugführer Ingo Schwarz wurde beratschlagt, wie der Patient möglichst schonend und sicher von Bord geholt werden kann.

Noch in der Kajüte wurde der Mann in eine so genannte Schleifkorbtrage gebettet und dann vorsichtig durch ein Fenster auf den schmalen seitlichen Gang des Schiffes gehoben. Diese massive Kunststoffwanne schützte ihn rundherum. Die Trage wurde dann über den Laderaum geschoben. Auf der anderen Seite des Schiffes, das etwa vier Meter unterhalb der mittleren Schleusenmauer im Wasser lag, hatten die Feuerwehrleute tragbare Leitern als Rampe von der Frachtraumabdeckung zur Schleusenmauer gelegt. Auf diesen Leitern konnte die Schleifkorbtrage dann vorsichtig auf die Schleusenmauer gezogen werden.

Anschließend übernahm der Rettungsdienst die weitere Versorgung des Patienten. Er wurde zur Behandlung in ein Lüneburger Krankenhaus gebracht.

"Für uns eine besondere Einsatzlage, die wir mit viel Manpower und etwas Geschick gut lösen konnten", bilanzierte Albrecht den außergewöhnlichen Rettungseinsatz in der Schleuse.

Timo Jann

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