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Lauenburg Geesthacht ist Kulisse für Fernseh- und Kinofilme
Lokales Lauenburg Geesthacht ist Kulisse für Fernseh- und Kinofilme
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18:07 19.01.2019
Dreharbeiten mit Frau Irmler in Geesthacht: Hier entsteht eine neue Folge für „Nord bei Nordwest“ (ARD). Quelle: Timo Jann
Geesthacht

19,9 Prozent Marktanteil und 6,45 Millionen Zuschauer: „Nord bei Nordwest“ (ARD) hat vergangene Woche ein Rekordpublikum begeistert. Mehr Zuschauer waren seit der ersten Folge der Krimireihe mit Hinnerk Schönemann, Henny Reents und Marleen Lohse 2014 noch nie vor den Bildschirmen. Mittendrin in vielen Szenen – Geesthacht. Das frühere Hotel zur Post an der Elbstraße, die Hafenbrücke, der Beachclub am Elbufer.

„Gold!“ war die siebte Episode der Reihe – und schon an diesem Donnerstag um 20.15 Uhr geht es mit „Frau Irmler“ weiter. Das Team von „Nord bei Nordwest“ hatte dafür im Frühjahr 2018 rund ums Krügersche Haus gedreht. Zwei weitere Folgen mit Aufnahmen aus Geesthacht werden gerade bearbeitet und sollen 2020 ausgestrahlt werden.

Am 9. Mai kommt außerdem „Verachtung“ in die deutschen Kinos. Mit über zehn Millionen verkauften Romanen gehört Jussi Adler-Olsen zu den erfolgreichsten skandinavischen Krimiautoren. Seit 2013 erobert seine Reihe über das Sonderdezernat Q mit den Ermittlern Carl Mørck und Hafez el-Assad auch die Leinwände. „Verachtung“ handelt von einer Frau, die nach einer von Grausamkeit und Misshandlungen geprägten Zeit in einem Heim für schwererziehbare Mädchen grausame Rache an ihren einstigen Peinigern nimmt. Szenen spielen im Thekla-Haus in Edmundsthal-Siemerswalde, wo im Sommer 2018 gedreht wurde. Das Duo Mørck und Assad wird wie in „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ 2014, 2015 und 2016 wieder aktiv. Später wird der Film auch im ZDF zu sehen sein.

Noch im März kommt „Zwischen zwei Herzen“ ins Fernsehen. „Der genaue Sendetermin steht aber noch nicht fest“, sagt Natascha Liepold von ARD Degeto. Unter dem Arbeitstitel „Herzrasen“ war dafür im Sommer unter anderem in der St.-Salvatoris-Kirche an der Elbstraße gedreht worden.

Auf der Homepage www.herzogtum-lauenburg.de/filmstadt-geesthacht der Herzogtum Lauenburg Marketing- und Service-Gesellschaft (HLMS) kann man sehen, für welche Filme in den vergangenen Jahrzehnten in der Stadt gedreht wurde. Das reicht bis 1963 zurück, als die legendäre Flucht eines voll besetzten Personenzuges (Filmtitel: „Durchbruch Lok 234“) aus der DDR nach Westberlin im Dezember 1961 auf Gleisen am Alten Bahnhof in beeindruckenden Schwarz/Weiß-Aufnahmen nachgestellt wurde. tja

Timo Jann

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