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Lauenburg Geld für Projekt zur beruflichen Inklusion
Lokales Lauenburg Geld für Projekt zur beruflichen Inklusion
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13:39 24.07.2017
„Inklusion und Teilhabe sind wesentliche Bausteine für eine solidarische Gesellschaft.“Dr. Nina Scheer, SPD-MdB

Die Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderung ist ein solider Baustein einer solidarischen Gesellschaft: Das sagt Dr. Nina Scheer. Die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete freut sich über die Nachricht, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des Bundesförderprogramms „Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben“ eine Zuwendung in Höhe von etwa 6,9 Millionen Euro an die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) e.V. aus Ratzeburg für das Projekt „Unternehmens-Netzwerk Inklusion“ bewilligt hat.

Sozialdemokratin Scheer erklärt: „Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes im Dezember 2016 hat der Deutsche Bundestag die Leistungen für Menschen mit Behinderung gesetzlich neu geregelt.

Begleitend hierzu stellen Förderprogramme des Bundes finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Ich freue mich, dass auch Betriebe aus Schleswig-Holstein von den Bundesmitteln profitieren. Mit dem Projekt des BAG abR e.V. sollen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen für die Potenziale von Menschen mit Behinderung erschlossen und dadurch eine erfolgreiche Inklusion am Arbeitsplatz unterstützt werden.“ Nina Scheer betont: „Inklusion und Teilhabe sind wesentliche Bausteine für eine solidarische und chancengerechte Gesellschaft.“

Erfreut äußert sich auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann: „Das Unternehmens-Netzwerk Inklusion unterstützt Arbeitgeber bei der Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit einer Schwerbehinderung. In acht verschiedenen Bundesländern – darunter auch Schleswig-Holstein – werden kleine und mittelständische Unternehmen zu fachlichen und gesetzlichen Fragen informiert und beraten. Ziel soll es sein, inklusives Denken und Handeln der betrieblichen Akteure als dauerhaften Bestandteil der Unternehmensführung zu verankern.” Der Christdemokrat ergänzt: „Über dieses bundesweit agierende Projekt wird ein länderübergreifendes Netz von Beratern für Arbeitgeber zur beruflichen Inklusion geschaffen. Dank eines solchen dauerhaften Beratungsnetzes kann eine arbeitgeberorientierte Sensibilisierung, Beratung und fachliche Begleitung von Unternehmen und Betrieben sichergestellt werden.“

Sozialdemokratin Scheer erläutert mit Blick aufs Detail: „Das Projekt ist an kleine und mittelständische Unternehmen gerichtet, die oft über keine ausreichenden eigenen Ressourcen für die betriebliche Umsetzung der Regelungen aus dem Sozialgesetzbuch IX verfügen. Dabei sollen etwa 1900 Unternehmen in zehn regionalen Teilprojekten eingebunden werden.“

Als Trägerverband entwickelt die BAG abR e.V. Maßnahmen zur Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung von schwerbehinderten Menschen. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 7,4 Millionen Euro. Der BAG abR e.V. beteiligt sich mit etwa 514000 Euro Eigenmitteln an dem Projekt.

LN

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