Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Gemeinde saniert St. Salvatoris – ohne öffentliche Fördergelder Das älteste Gebäude von Geesthacht wird jetzt modernisiert: Arbeiter haben
Lokales Lauenburg Gemeinde saniert St. Salvatoris – ohne öffentliche Fördergelder Das älteste Gebäude von Geesthacht wird jetzt modernisiert: Arbeiter haben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 18.10.2012
Pastor Gunnar Penning (links) schaut ganz genau hin, wie die Mitarbeiter der Firma Harms & Köster das Dach der St.-Salvatoris-Kirche in Geesthacht dämmen und neu eindecken.
Herzogtum Lauenburg

Geesthacht – Obwohl die 1685 eingeweihte Kirche an der Elbstraße dem umstrittenen Sanierungsgebiet „Rund um St. Salvatoris“ den Namen leiht, erhält die Kirchengemeinde Geesthacht keine Zuschüsse aus dem Sanierungsfonds von Stadt, Land und Bund. „Die Baumaßnahme kostet uns etwa 90 000 Euro“, erklärt Pastor Gunnar Penning. Vor zwei Jahren hatte die Stadt bei einer deutlich günstigeren Kostenschätzung einen Zuschuss von einem Drittel zugesagt. „Wir werden jetzt auch nicht mehr Geld von der Stadt fordern, sondern müssen die Ausgaben irgendwie selbst stemmen“, sagt Penning. Glücklicher Umstand für die Kirchengemeinde: Im Kirchenvorstand ist mit Knut Leymann ein Architekt engagiert, der sich um die ganze Planung gekümmert hat. „Dazu gehören auch sehr viele Absprachen mit dem Denkmalschutzamt“, berichtet Penning. Die Behörde forderte unter anderem, dass die bisher in Mörtel gelegten Dachpfannen auch wieder so eingebaut werden. Von außen ist das überhaupt nicht erkennbar. Dennoch muss die Vorgabe umgesetzt werden. Mitarbeiter der Firma Harms & Köster aus Kollow nehmen jetzt immer mehrere Quadratmeter der alten Dachpfannen auf, bauen dann eine neue Wärmedämmung über dem Gewölbe des Kirchenschiffes ein und verschließen das Dach wieder. Deshalb können vorerst auch keine Gottesdienste in der St.-Salvatoris-Kirche abgehalten werden. Alternativ treffen sich die Gläubigen sonntags um 9.30 Uhr in der St.-Petri-Kirche am Spakenberg. Wer möchte, kann sich im Kirchenbüro für einen Fahrdienst anmelden. Vermutlich bis zum 16. November werden die Arbeiten dauern.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Lauenburg Transparenz bundestagsabgeordnete - Nebenjobs: Unsere MdBs setzen eigene Akzente

Lauenburgische Bundestagsabgeordnete zur Forderung nach mehr Transparenz.

18.10.2012

Erste Hälfte des alten Bauwerks am Königsdamm wurde abgetragen. Ende der Bauarbeiten in Sicht.

18.10.2012