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Lauenburg Geocaching zu Halloween in Ratzeburg
Lokales Lauenburg Geocaching zu Halloween in Ratzeburg
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22:24 02.11.2013
Ein stimmungsvoll illuminierter Innenhof in Ratzeburg: André Stachowitz verwendete Lampen, Kerzen und einen Laser. Quelle: Nimtz

André Stachowitz hat am Donnerstagabend das 1. Halloween Geocaching-Event in Ratzeburg veranstaltet. Sein Grundstück in der Königsberger Straße verwandelte er für den ganzen Tag in ein wahres Halloween-Paradies: Hexen, Knochenteile, ausgehöhlte Kürbisse mit Gesichtern, Laternen, Disconebel, leuchtende Glühstäbchen und sogar einen Laser, der ein riesiges Kürbisbild auf die Hofeinfahrt produzierte, hat er dafür arrangiert. Die Nachbarn sind begeistert und auch bei vielen Kindern aus Ratzeburg hat sich die Adresse als guter Anlaufpunkt an Halloween bereits herumgesprochen.

„Der Aufbau hat fast den ganzen Tag gedauert. Aber wenn es dann abends funktioniert, ist das mein größter Lohn“, sagt der zweifache Vater. „Unser Grundstück schmücke ich bereits seit vier Jahren an Halloween. Nun dachte ich mir, mache ich daraus zusätzlich noch ein Halloween Geocaching-Event“, berichtet Stachowitz weiter. Rund 50 Geocacher aus dem Kreis aber auch aus Hamburg nutzten die Gelegenheit und trugen sich in das Event Logbuch ein. Als Besonderheit hatte Stachowitz sogar eine GeocoinMedaille gekauft und diese erstmalig am Donnerstag von Ratzeburg aus auf die Reise geschickt.

„Nächstes Jahr an Halloween soll sie wieder in Ratzeburg sein — wenn alles gut läuft.“ Auf vielen Geocoins ist eine individuelle sechsstellige Seriennummer eingeprägt, die auch als Trackingnummer bezeichnet wird. Mit dieser Seriennummer können Geocacher den Fund der Geocoin und das Ablegen in einem anderen Geocache auf der Internetseite Geocaching.com loggen, berichtete Ehefrau Nicole Stachowitz.

Gegen 20 Uhr war das zweistündige Geocaching-Event beendet. Die Cacher waren begeistert. „Wir haben bei Punsch, Kaffee und kleinen Snacks Informationen ausgetauscht und uns über sehenswerte Verstecke unterhalten“, sagte etwa Andreas Häcker.

So funktioniert Geocaching
Die Hightech-Schatzsuche namens Geocaching ist zum Trendsport geworden. Beim Geocaching geht es darum, mit Hilfe von GPS-Empfängern versteckte Behälter aufzustöbern.


Inzwischen haben Smartphones die Zahl der Nutzer explodieren lassen, weltweit gibt es über eine Million Verstecke.


Und so funktioniert es: Jemand versteckt eine kleine Kiste oder ein Filmdöschen — und stellt die Koordinaten nebst einer Beschreibung des Ortes in einer Datenbank ein.


Andere Geocacher navigieren dann zum Schatz und schreiben ihren Namen in ein Logbuch im Behälter — zum Beweis ihres Besuchs. „Man erhält völlig neue Einblicke einer Stadt und erforscht Ecken die man vorher noch nie gesehen hat“, sagte Nicole Stachowitz.

Christian Nimtz

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