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Lauenburg Geschenk an Mölln zum Todestag des Malers Max Ahrens
Lokales Lauenburg Geschenk an Mölln zum Todestag des Malers Max Ahrens
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19:12 02.06.2017

Der Möllner Maler Max Ahrens ist gestern vor 50 Jahren gestorben. Just an diesem Tage hat der Möllner Kunstsammler Kurt-Peter Gaedeke sein neues Museum im ehemaligen Gasthof „Zum Michel“ am Markt eröffnet. 60 Werke von Ahrens sind dort zu sehen, wo der Künstler dem Alkohol frönte und unzählige Möllner porträtierte, um nicht selten mit Bier und Korn bezahlt zu werden. Die etwa 40 Gäste, unter ihnen auch der Großneffe des Malers, Bernd Ahrens, sowie eine Nachfahrin des Wirtes Georg Michel, wurden von Dr. Eckhart Kloehn (Foto, l.) in das Werk eingeführt. „Hier zieht sich Ahrens mindestens die Schuhe einer Käthe Kollwitz an“, erklärte der Kunstkenner beim Blick auf den Entwurf von „Die endlose Straße“ – sehr expressionistisch. „Er verstand aber auch die große Kunst, unter die Oberfläche zu Blicken und das Wesen der Porträtierten zu malen.“ Im Erdgeschoss hat Gaedeke eine Gaststube mit antikem Charme eingerichtet. Die Gäste wurden wie zu Ahrens Zeiten mit Eintopf und würzigem Eulenspiegel-Bier verköstigt. „Er hat meine Mutter und meinen Vater gemalt“, erzählte etwa Besucherin Mareike Wischnat. So wie sie brachten viele Gäste Zeichnungen mit, um sie von Gaedeke in ein Werkverzeichnis aufnehmen zu lassen. TEXT U. FOTO: FG

LN

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