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Lauenburg Gewerbeschau leidet unterm Wetter
Lokales Lauenburg Gewerbeschau leidet unterm Wetter
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21:16 14.04.2018
Julia Pries (links) und Tabea Schudde von der DLRG Ratzeburg präsentieren ihren Ortsverein und dessen Arbeit bei der Ehrenamtsmesse. Der Bereich der Ehrenamtler – in diesem Jahr sind es 25 Vereine und Organisationen – ist im Foyer der Gemeinschaftsschule zu finden. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Ratzeburg

„Sechs Monate haben die Planungen gedauert“, sagte Michael Burmester, Dachdeckermeister aus Ratzeburg, der diese Gewerbeschau organisiert hatte. „Für den ersten Tag ist der Besuch hier nach meinem Empfinden schon sehr gut“, zeigte er sich am frühen Nachmittag zuversichtlich. Das sahen allerdings nicht alle so wie der Organisationschef.

Es hätten gestern gern ein paar Besucher mehr sein können. Dieser Meinung waren viele Aussteller der Ratzeburger Gewerbeschau. Dabei setzen sie insgeheim auf den heutigen Sonntag, der ohnehin als Haupttag eingestuft wird. Zumal auch die Wettervorhersage freundlicher ausfällt.

„Vor zwei Jahren kamen 20000 Gäste. Das wollen wir wieder schaffen.Michael Burmester,

Organisationschef

Allein auf dem Freigelände war viel Platz. Das war nicht verwunderlich, denn leichter aber stetiger Nieselregen ließ die Besucher lieber in den Hallen verweilen. Und auch die Temperaturen waren nicht besonders angenehm. Das Thermometer wies nicht einmal zehn Grad aus.

Doch aller Unkenrufe zum Trotz waren es wohl mehrere Tausend Besucher, die sich am ersten Tag die Gewerbeschau ansahen. „Vor zwei Jahren haben wir insgesamt 20000 Gäste gezählt. Das wollen wir in diesem Jahr wieder schaffen. Und wir haben 150 Aussteller inklusive der Ehrenamtsmesse, die ein interessantes Angebot präsentieren“, sagt Michael Burmester.

Ein wichtiger und auch gut besuchter Anlaufpunkt war eben diese Ehrenamtsmesse. Dort stellte sich unter anderen die DLRG aus Ratzeburg vor. Mehr als 670 Mitglieder zählt der Ortsverband und verfügt dabei über rund 90 Rettungsschwimmer. Und die leisteten im vergangenen Jahr beachtliche 15400 Stunden Wachdienst an der Ost- und Nordsee sowie an den Binnengewässern. Dazu kommt noch einmal die selbe Anzahl Stunden für die Ausbildung.

Kein Ansturm, aber einiges los war auch am Stand der Lübecker Nachrichten. Immer wieder war die Bild-Box gefragt. Dort wurden Fotos vor dem Hintergrund mit dem Ratzeburger Dom geschossen, ausgedruckt und den Menschen mitgegeben. Natürlich wurden die Besucher auch beraten, wenn es um Abonnements der Zeitung, auch über das Internet als E-Paper geht.

Passend dazu informierten einige Meter weiter die freundlichen Damen der Stadtwerke-Media über schnelles Internet via Glasfasertechnik. Die Stadtwerke-Tochter baut in vielen Regionen im Kreisgebiet das schnelle Breitbandnetz für Telefon, Internet und Fernsehen aus. In der Riemann-Halle gibt es sogar einen Hot-Spot der Stadtwerke-Media.

Wer gestern noch nicht bei der Gewerbeschau war, hat dazu heute noch ab 10 Uhr Gelegenheit. Ab 15 Uhr besucht dann auch Ministerpräsident Daniel Günther die Schau in Ratzeburg. Wer mit dem Auto anreist, sollte auf dem Schützenplatz parken. Plätze direkt am Veranstaltungsort gibt es keine. Am besten ist die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr.

„Die Hauptarbeit liegt bei fünf, sechs Leuten“

Was zeichnet die Gewerbeschau in Ratzeburg aus? Dass wir gelernt haben, die Ausstellung für die Besucher zu machen. Die wollen nicht nur informiert, sondern unterhalten werden. Dadurch erhöht sich die Verweildauer und sie sind aufgeschlossener gegenüber allen anderen Sachen.

Wie viele Personen haben in der Orga mitgeholfen und wie viele Arbeitsstunden haben sie dafür geleistet?

Michael Burmester hat die Hauptarbeit geleistet – mit fünf, sechs Helfern. Die Arbeitszeit ist schwierig zu benennen, aber es war das letzte halbe Jahr schon ein Fulltime-Job – neben der eigentlichen Firmenarbeit.

Was ist schlecht gelaufen?

Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass unser Antrag auf finanzielle Hilfe von der Politik abgelehnt wurde. Mit einer solchen Haltung werden Großveranstaltungen künftig kaum mehr auf die Beine zu stellen sein.

Jens Burmester

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