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Lauenburg Gewittertief legt Lauenburg lahm
Lokales Lauenburg Gewittertief legt Lauenburg lahm
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07:05 10.08.2018
Gewitterfront sorgt in Lauenburg für hohen Schaden. Quelle: tja
Lauenburg

Ausnahmezustand in Lauenburg: Ein Gewittertief zog am Donnerstagabend mit starken Sturmböen über die Stadt am Elbufer hinweg. "Es kam über die Elbe und man sagt bei uns schon immer, wenn es über die Elbe zieht, dann wird es heftig", berichtete Feuerwehrchef Lars Heuer. So kam es dann gegen 19.30 Uhr auch. Feuerwehrleute aus dem Umland sowie zusätzliche Drehleittern aus Geesthacht und Boizenburg und Unterstützung vom Technischen Hilfswerk (THW) mussten in Lauenburg anrücken. Es werde wohl Tage dauern, alle Schäden zu beseitigen, hieß es.

Ein Gewittertief zog am Donnerstagabend mit starken Sturmböen über die Stadt am Elbufer hinweg.

Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, die Straßen freizuräumen. Zeitweise war Lauenburg komplett von der Außenwelt abgeschnitten, weil sowohl die Bundesstraßen 5 und 209 wie auch die Landesstraße 200 und weitere Verbindungsstraßen gesperrt werden mussten.

Bei einem Discounter klafften Löcher im Zeltdach eines provisorischen Marktes an der Reeperbahn, an einer Wachstation der DLRG an der Kütauer Chaussee wurden Teile der Fahrzeughalle abgedeckt und ein Wohn- und Geschäftshaus am Triftweg musste evakuiert werden, weil eine riesige Linde in Schräglage geraten war und auf das Gebäude zu stürzen drohte. Am Mühlenberg begrub ein Baum zwei Autos, die beide total zerstört wurden. Die Juliusburger Landstraße wurden von einer entwurzelten etwa 30 Meter hohen Pappel blockiert.

Dutzende Einsatsztellen wurden in Lauenburg gemeldet. "Ansonsten gab es im Kreisgebiet nur vereinzelte Einsätze in anderen Orten. Aber uns hat es volle Ladung erwischt", so Heuer. In Geesthacht wurde kein einziger wetterbedinger Einsatz gemeldet, in Schwarzenbek einer. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

tja

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