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Lauenburg Gimpel – mal Flöter, mal Tröter
Lokales Lauenburg Gimpel – mal Flöter, mal Tröter
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18:26 23.12.2017

Auf weihnachtlichen Schmuck im Garten können die Vögel definitiv verzichten, aber immerhin scheint dieser prächtige Gimpel sich auf dem Weg zu seiner gewohnten Futterstelle nicht an der roten Glaskugel zu stören. Eigentlich könnte er an so milden und schneefreien Weihnachten gut auf die Fütterung verzichten, denn Samen von Wildkräutern und Bäumen sind noch reichlich vorhanden.

Aber ein Sonnenblumenkern ist mit dem kräftigen, kurzen Schnabel schnell geknackt, und das ölhaltige Innere verspricht eine geballte Zufuhr an Kalorien. Auch bei Schnee müssten die Gimpel ohne menschliche Hilfe nicht verhungern, weil sie dann die Winterknospen der Bäume aufknabbern.

Der Gimpel oder Dompfaff ist nicht nur wegen seiner Farbenpracht, sondern auch wegen seiner besonders weichen Flötentöne bekannt und beliebt. Sein „djü“ kann man leicht nachpfeifen und damit die Gimpel heranlocken, denn im Winter leben sie gesellig, und die kleinen Schwärme halten sich mit Hilfe der Lockrufe zusammen.

Gelegentlich sind Misstöne dazwischen, die eher wie raues Tröten als sanftes Flöten klingen. Es sind Gimpel der nordischen Unterart, die wegen ihrer Stimme auch „Trompetergimpel“ genannt werden. Aber unsere Gimpel sind anscheinend nicht fremdenfeindlich und nehmen die überwinternden „Tröter“ in ihren Schwarm auf. TEXT: KARSTEN GÄRTNER / FOTO: WOLFGANG BUCHHORN

LN

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