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Lauenburg Groß Grönau feiert Millionenbau
Lokales Lauenburg Groß Grönau feiert Millionenbau
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20:57 20.03.2016

Das neue Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshaus in Groß Grönau ist gerichtet. Die neue Ortsmitte damit auf dem besten Weg, komplett zu werden. Die Eröffnung des 3,2-Millionen-Euro- Baus soll am 8. Oktober mit einem großen Fest gefeiert werden. Doch statt Gruppen und Gremien aus der Gemeinde werden die neuen Räume zunächst von Kindern in Beschlag genommen.

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Richtfest für das neue Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshaus — Eröffnungsfest für den 8. Oktober geplant — Vorübergehend sollen erst einmal Kita-Kinder in das Obergeschoss einziehen.

Neues Zentrum

3,2 Millionen Euro kostet der Bau des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses in Groß Grönau.

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss von 750000 Euro.

„Wir haben etwa 60 Kinder auf der Warteliste für unsere Kita“, sagte Bürgermeister Eckhard Graf in seiner Ansprache zum Richtfest. „Diese Nachricht hat uns in der Gemeindevertretung etwas überrascht.“ In der Gemeindevertretung sei man sich aber einig, entsprechende Plätze an der jetzigen Kita zu schaffen. Bis man in zwei Jahren jedoch soweit sei, sollen die Kinder vorübergehend im Obergeschoss des neuen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses unterkommen. „Wir werden dafür noch einmal umplanen“, kündigte Graf vor den gut 100 Gästen des Richtfestes an. Statt Sitzungssälen und dem Jugendraum wird es dort dann einen Kindergarten geben. Solange bis die neue Kita steht, werde das gehen. Sofort nach der Fertigstellung einziehen können hingegen die Sportler im Erdgeschoss des Gebäudes. Insgesamt komplettiere das Bauwerk Groß Grönaus neue Ortsmitte.

Geplant haben den Bau die beiden Lübecker Architekten Rainer Steffens und Christoph Scholz mit ihrem Team. Steffens dankte vor allem dem extra gebildeten „erweiterten Bauausschuss“ für die gute Zusammenarbeit. „Wir hatten nicht nur einen Bauherren, sondern eine ganze Gemeinde. Aber es ist hier in Groß Grönau zum Glück anders als in Lübeck, wo es immer Wahlkampf gibt. Hier ziehen alle an einem Strang“, sagte Steffens.

Die Kosten summieren sich auf etwa 3,2 Millionen Euro. Vom Land gibt es für das anerkannte Leuchtturmprojekt einen Zuschuss in der Höhe von 750000 Euro. Außerdem steckt die Gemeinde den Erlös aus dem Verkauf der Alten Schule an Euroimmun (500000 Euro) in das Projekt. Und vom Land gibt es noch einen zinsgünstigen Kredit.

Von Holger Marohn

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