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Lauenburg Großeinsatz nach Trafo-Explosion am Ratzeburger Marktplatz
Lokales Lauenburg Großeinsatz nach Trafo-Explosion am Ratzeburger Marktplatz
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10:53 08.01.2013
Ratzeburgs Polizeichef Manfred Börner: "Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Im Haus waren nur Angestellte, keine Kunden, da sich der Vorfall ereignete, bevor das Geschäft öffnete." Quelle: jeb

Ein großer Transformator ist am Vormittag im Keller des Mode Centrums explodiert. Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle gegen 8.43 Uhr eine größere Explosion. „Es gab einen lauten Knall, daraufhin fiel der Strom im Mode Centrum sowie in der angrenzenden Budnikowsky-Filiale aus", schilderte Rentner Peter Grelck die Situation. Während das Kaufhaus noch geschlossen war, hatte der Drogeriemarkt bereits geöffnet. "Alle Leute wurden sofort evakuiert und Rauch drang aus den Kellergittern am Fußweg hinaus“, so der Augenzeuge weiter.

Mehrere Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge, Rettungswagen und ein Notarzt waren innerhalb weniger Minuten auf dem Marktplatz. Die Feuerwehren aus Ratzeburg sowie Bäk, Mechow, Römnitz und Ziethen kamen mit einem Großaufgebot von über 65 Rettungskräften auf dem Ratzeburger Marktplatz an. Die Polizei sperrte die umliegenden Straßen, die Feuerwehrleute gingen mit Atemschutzgeräten in das Mode Centrum hinein.

Die Sicherung der Gefahrenstelle gestaltete sich schwierig: „Trotz Aufforderungen das Geschäft sofort zu verlassen wollten einige Kunden weiter bei uns einkaufen“, sagte eine Verkäuferin der Budnikowsky Filiale am Markt. "Dabei war es dunkel, denn der Strom war ja ausgefallen".

Ratzeburgs Wehrführer und Feuerwehreinsatzleiter Michael Dawert konnte aber bereits wenige Minuten später Entwarnung geben: „Gemeldet worden war uns eine Detonation im Mode Centrum, nach einer ersten Erkundung im Keller stellte sich diese als Explosion in einem Transformator heraus." Die Gesamtlage sei weit weniger dramatisch gewesen als angenommen, weil es kein Feuer, sondern nur eine Rauchentwicklung aus dem Trafo gegeben habe, so Dawert weiter.

Verletzt wurde niemand, auch ein Gebäudeschaden entstand nicht, so dass sich der Sachschaden auf den Transformator beschränkt. Wie hoch der Schaden genau ist, ist derzeit aber noch unklar.

Nach etwa einer Stunde war eine Notversorgung hergestellt und Belegschaft sowie Kunden konnten wieder in das Gebäude zurück.

Christian Nimtz

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