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Lauenburg Großinvestition: Sparkasse setzt ihr neues Filialkonzept um
Lokales Lauenburg Großinvestition: Sparkasse setzt ihr neues Filialkonzept um
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20:23 12.01.2016
Momentaufnahme: Die ehemalige KSK-Filiale in Kastorf ist geräumt und wird von Nachfolgemietern für deren Zwecke umgebaut.

Mit Vehemenz zieht die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ihre Restrukturierung für 30 Millionen Euro in der Region durch. Als erste Filiale wird die Sandesnebener Anfang Februar neu eröffnen.

Hier begannen die Umbauarbeiten am bisherigen Standort bereits Mitte Oktober 2015. Da die Arbeiten flott voran gingen, sollen die Mitarbeiter bereits zum 11. Februar den Container hinter dem Sparkassengebäude verlassen und in die neuen Räume direkt an der Hauptstraße einziehen. Die Neueröffnung ist für den 16. Februar geplant. Beim Tag der offenen Tür wird genügend Zeit sein, alles zu besichtigen.

Neubauten an den bisherigen Standorten sind noch im ersten Halbjahr 2016 in Börnsen und Lauenburg geplant, in Mölln an der Berliner Straße wird im zweiten Halbjahr eröffnet. In der zweiten Jahreshälfte geht es dann auch in Büchen und in Krummesse los. „Krummesse war eigentlich später geplant, doch der Investor ist so gut in der Zeit, dass der Baubeginn um ein halbes Jahr vorgezogen wurde“, erklärt Sparkassen-Sprecherin Lena Drews. Wenn alles gut läuft, könne das KSK-Team noch in diesem Jahr aus der bisherigen Filiale in der Klempauer Straße an den neuen Standort neben das Haus Busch umziehen. Für Lauenburg ist zwar der Baubeginn für die nächsten Monate anvisiert, doch gibt es noch keine genehmigten Pläne, so dass der Fertigstellungstermin derzeit noch offen ist.

Ihren bisherigen Standort in Berkenthin an der Oldesloer Straße gibt die Sparkasse erst im nächsten Jahr 2017 auf. Hier hängt alles an dem Neubau von Markant auf der anderen Seite der Oil-Tankstelle.

In dem neuen Mall-Gebäude erhält die KSK einen eigenen Anbau, der allerdings erst nach Vollendung des Supermarkts und der dazugehörigen Parkplätze errichtet wird. In den Anbau mit separatem Eingangsbereich wird das Geldinstitut als Mieter einziehen.

Ab 2018 erst sollen die Pläne für die „großen“ Filialen oder Hauptstellen in Ratzeburg und Mölln (Bauhof) umgesetzt werden. „In Mölln wollen wir im Rahmen von ISEK, dem Integrierten Stadtentwicklungs-Konzept, so eng wie möglich mit der Stadt gemeinsam planen, damit ein einheitliches Bild geschaffen werden kann“, sagt Drews. Einen neuen Standort suchen die KSK-Planer um die Vorstände Rainer Burghardt (Vorsitzender), Udo Schlünsen (Firmenkunden) und Christoph Herbers (Privatkunden) noch für Schwarzenbek-Nordost. Vermutlich wird die Filiale am Kreisel in den Lupus-Park verlegt. „Die Kundenströme sind eindeutig dorthin verlagert“, erklärt Lena Drews. Die Suche nach einem künftigen Domizil war bislang noch nicht erfolgreich, so dass es auch noch keinen Zeitplan für den Neubau gibt. Bei den SB-Standorten ist man noch in Dassendorf, Gudow und in Nusse auf der Suche. In Geesthacht-Grünhof wurde das SB-Terminal an die B 5 verlagert. In Ratzeburg-Vorstadt soll der SB-Standort im Marktkauf Süllau vergrößert werden.

Schließung von elf Filial- und SB-Standorten
Komplett zurückgezogen hat sich die Kreissparkasse mit ihren SB-Standorten aus den Orten Kastorf, Schönberg, Kuddewörde, Wohltorf und Gülzow sowie aus mitarbeiterbesetzten Filialen in Steinhorst, Lauenburg Stadtmoor und den Seniorenwohnsitzen SWR in Ratzeburg, dem Augustinum in Mölln und dem Augustinum in Aumühle.

Durch SB-Terminals ist oder bleibt die Kreissparkasse weiterhin in Nusse, Dassendorf, Gudow und Ratzeburg-Vorstadt (Marktkauf) vertreten.


Ein Sonderfall ist der SB-Standort Sterley, der bis zum Ablauf des Mietvertrags Ende September 2017 geöffnet bleibt und dann endgültig schließt.

Joachim Strunk

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