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Lauenburg Großübung im neuen Ratzeburger Kompetenz-Center
Lokales Lauenburg Großübung im neuen Ratzeburger Kompetenz-Center
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23:21 27.06.2013
Von Christian Nimtz
Zu Übungszwecken wurde eine Schaumstoffpuppe aus dem Dachgeschoss in den Sprungretter fallen gelassen. Quelle: Foto: Christian Nimtz
Ratzeburg

Das Gebäude, an dem einige Umbauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, wird in wenigen Wochen offiziell eingeweiht. „Nun wurden die sicherheitstechnischen Anforderungen im Rahmen eines simulierten Feuers einem Test unterzogen“, schilderte Geschäftsführer Frank Schindler den Übungsfall. Geleitet wurde die Einsatzübung mit den mehr als 50 Feuerwehrleuten und acht Statisten von den beiden Ratzeburger Feuerwehrzugführern Klaus-Dieter Ruth und Matthias Liebicher. Wehrführer Michael Dawert und sein Stellvertreter Hauke Tonn übernahmen die Planung und auch die Ausarbeitung der umfangreichen Übung.

„Angenommen wurde ein Feuer im Kellergeschoss, in dessen Folge große Teile des Gebäudes verqualmt wurden“, fasste Dawert die Vorgaben zusammen. Die drei Übungspuppen sowie die acht Statisten, die von der Freiwilligen Feuerwehr Bäk-Mechow-Römnitz und der DLRG Ratzeburg gestellt wurden, waren im gesamten Gebäude versteckt und hatten unterschiedlichste „Verletzungen“. Im Beisein von Geschäftsführer Schindler waren die Feuerwehrleute unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vorgedrungen.

Zugführer Ruth berichtete: „Neben der Personenrettung galt es, eine Löschwasserversorgung für die Brandbekämpfung aufzubauen. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Personenrettung aus dem Dachgeschoss geübt. Zudem galt es, einen angeblich verunglückten Atemschutzgeräteträger aus dem Kellergeschoss zu retten. Und die Retter sollten eine eingeschlossene Person aus dem steckengebliebenen Aufzug befreien. Weil eine weitere Person aus dem zweiten Obergeschoss springen wollte, musste das große Sprungpolster in Stellung gebracht werden.

Fazit von Hauke Tonn bei der Nachbesprechung: „Es ist immer wieder von großem Nutzen, wenn solche Übungen unter großem Aufwand absolviert werden. Nur so kann man unter einigermaßen realistischen Bedingungen üben und sehen, was im technischen Ablauf und in der Zusammenarbeit noch verbessert werden kann.“ Am Ende der Übung zogen alle Verantwortlichen trotz kleinerer Fehler ein positives Resümee.

cn

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