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Lauenburg Grünen-Kandidat gewinnt Wentorfer Bürgermeisterwahl
Lokales Lauenburg Grünen-Kandidat gewinnt Wentorfer Bürgermeisterwahl
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20:40 19.09.2016

Der Grüne Dirk Petersen (59) hat mit deutlicher Mehrheit den Kampf um das Bürgermeisteramt in Wentorf/Hamburg gewonnen. Sein Gegenkandidat, Bürgervorsteher Andreas Hein (CDU), erhielt mit 46 Prozent aller abgegebenen Stimmen acht Prozentpunkte weniger als Sieger Petersen. Eigentlich sollte es ab 18 Uhr spannend zugehen im Sitzungssaal des Wentorfer Rathauses.

Die Geste ist eindeutig – Dirk Petersen hat die Wahl zum Bürgermeister in Wentorf gewonnen. Quelle: jeb

Beobachter hatten ein äußerst knappes Ergebnis und ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgesagt. Etwa 100 Menschen hatten sich dort eingefunden, um direkt dabei zu sein, als die Ergebnisse der insgesamt zwölf Wahlbezirke auf einem Monitor und auf einer Großbildleinwand einliefen. Nach dem ersten Stimmbezirk führte Hein knapp vor dem Kreistagsabgeordneten Petersen. Doch bei der Auszählung von weiteren Stimmbezirken wendete sich das Blatt. Bald war klar: Der 59-Jährige würde das Rennen machen. Am Ende waren es gerade drei der zwölf Wahlbezirke, die Hein (56) für sich gewinnen konnte.

Petersen gewann neun und viele davon mit deutlichem Vorsprung. Das wurde auch beim vorläufigen amtlichen Endergebnis deutlich. Petersen erhielt 579 Stimmen mehr als sein Mitbewerber Hein.

Von 10268 Wahlberechtigten gingen nur 4893 Menschen an die Wahlurnen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 47,6 Prozent. „Für Wentorf sind das normale Zahlen“, so Bürgermeister Matthias Heidelberg (55), der vor der öffentlichen Bekanntgabe der letzten drei Wahlbezirke zunächst die beiden Kontrahenten über das Ergebnis informierte und erst danach die Zahlen öffentlich machte.

Auf die Frage Heidelbergs, ob er denn die Wahl annehme, antwortete Petersen: „Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Natürlich!“ An die etwa 100 Menschen im Bürgersaal gewandt sagte Petersen:

„Hinter uns allen liegen anstrengende Wochen und eine stressige Zeit. Ich habe auch meine Familie ziemlich strapaziert und mein Wahlkampfteam. Auch wenn ich zu Beginn des Wahlkampfes ein wenig frustriert war, so wurde mein Gefühl von Tag zu Tag besser.“ Das, was nun am Ende dabei herausgekommen sei, seine Wahl zum Bürgermeister, habe ihm bestätigt, dass auch das Unmögliche möglich sei.

Petersen dankte allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihm ihre Stimme gegeben hätten und versprach zu versuchen, auch allen anderen Wentorfer Bürgern ein guter Bürgermeister zu sein.

Jens Burmester

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