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Lauenburg Haubentaucher kämpfen jetzt um die besten Reviere
Lokales Lauenburg Haubentaucher kämpfen jetzt um die besten Reviere
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18:31 08.04.2017

Wenn die Haubentaucher im März und April ihre Reviere besetzen, geht das kaum ohne Streit um die besten Plätze ab. Zuerst wird geprahlt, dabei Haube und Kragen gesträubt. Gibt nicht einer freiwillig nach, kommt es unweigerlich zum Kampf mit spektakulärem Wassertreten und Flügelschlagen, so dass das Wasser nur so spritzt. Richtig gefährlich sind aber die spitzen Schnäbel. Der Haubentaucher gehört zu den bekanntesten Wasservögeln, weil er auf der freien Wasserfläche gut zu beobachten ist. Plötzlich ist er weg, abgetaucht, und es ist oft gar nicht so einfach, ihn zu entdecken, wenn er wieder an die Oberfläche kommt, denn das kann 45 Sekunden dauern, bis zu 40 Meter von der Abtauchstelle entfernt. Oft sieht man dann einen blitzenden Fisch im Schnabel, der, Kopf voran, verschluckt wird. Wenn der Taucher ohne Fisch erscheint, muss das nicht heißen, dass er erfolglos war. Kleine Fische kann er schon unter Wasser schlucken. Der Haubentaucher baut sein schwimmendes Nest am liebsten am Außenrand des Schilfes. Es ist so flach, dass das Gelege manchmal nur drei Zentimeter über dem Wasserspiegel liegt. Das faulende Nistmaterial bewirkt, dass die zuerst schneeweißen Eier während der Brutzeit immer mehr dunkelbraun werden. Die Partner lösen sich beim Brüten ab, so dass die Eier nicht unbewacht bleiben. Muss dies wegen einer Störung doch mal geschehen, werden die Eier in aller Eile mit Nistmaterial bedeckt. TEXT: GÄRTNER / FOTO: BUCHHORN

LN

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