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Lauenburg Heimische Motive in zwölf Bildern
Lokales Lauenburg Heimische Motive in zwölf Bildern
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18:17 30.10.2017
Mölln

Thomas Ebelt, im Brotberuf Zollbeamter in Hamburg, hat sich wieder seinem Lieblingsthema gewidmet, von dem er einfach nicht lassen kann: Leuchttürme. Zum sechsten Mal, diesmal richtig schön im (digitalbedingt vom Aussterben bedrohten) Hochformat, wie es sich für Turmbauten eigentlich auch gehört. „Ich bin auch dieses Mal wieder für einige Motive herumgereist“, berichtet Ebelt, „aber die meisten Aufnahmen stammen bei diesem Kalender aus deutschen Landen.“ Von der Nord- und Ostseeküste. Besonders reizvoll mögen dem einen oder anderen Betrachter die Leuchtturmmotive in der Dämmerungsphase erscheinen – in der „Blauen Stunde“ – wie der Fotograf sagt. In solchen Fällen hat der 57-jährige Möllner immer wieder mal ein Stativ für seine Digitalkamera verwendet. „Mich fasziniert immer wieder diese besondere Stimmung in dieser Zeit am Tag“, sagt der Möllner, der aufgrund seiner unterschiedlichen Dienstzeiten immer auch reizvolle Morgendämmerungsverhältnisse antrifft. Die meisten Aufnahmen entstanden mit einem 24 - 70 Millimeter-Zoom-Objektiv. Der Kalender ist im te-Neues-Verlag erschienen. Immer wieder Leuchttürme – wird das nicht langweilig?

Viele Menschen haben jetzt vielleicht noch nicht einmal Weihnachten auf dem Zettel. Einige sind nicht nur gedanklich beim Jahreswechsel, sondern schon im nächsten Jahr. Die beiden Möllner Thomas Ebelt und Dieter Kahler haben bereits Fotokalender für 2018 herausgebracht.

Keineswegs, widerspricht Thomas Ebelt, und ergänzt, dass es nicht nur an der immer wieder neuen Art und Weise liege, wie man diese malerischen Motive ins Bild setzt. Die Nachfrage für das irgendwie mythisch besetzte Thema Leuchtturm sei einfach ungebrochen.

Auch Dieter Kahler kommt aus Mölln und ist ebenfalls kein Neuling in Sachen Fotokalender. Allerdings ist der 61-Jährige erst seit rund 20 Jahren der Fotografie verfallen. Kahler hat seit 2011 mehrere Kalender mit Mölln-Motiven gestaltet. Für 2018 ist ein Kalender mit Ratzeburger Ansichten dazu gekommen. Für das kommende Jahr gibt es also „Möllner Impressionen 2018“ und „malerisches Ratzeburg 2018“. So demonstriert der Möllner auf seine Weise, wie wenig Grund es für die beiden Nachbarstädte für eine Konkurrenz gibt: Ein Blick auf die Kalenderblätter der beiden Städte macht schnell deutlich, dass beide Orte ihre eigenständigen Reize haben.

Kahler, der als Sozialpädagoge in den Möllner Werkstätten tätig ist, findet seine Motive meist quasi vor der Haustür. „Ich wohne am Altstadtrand“, sagt der Möllner, „und da liegen die Motive praktisch auf der Straße. Wichtig ist mir stets das richtige Licht. Dann bin ich ganz schnell draußen.“ Wie Fotokollege Ebelt, arbeitet auch Dieter Kahler überwiegend mit einer Vollformatkamera, bei der der digitale Sensor die Größe des klassischen Kleinbildfilms aufweist. Kahler bearbeitet seine Fotos selbst und gibt seine Kalender im Eigendruck heraus. Sie sind erhältlich im Möllner und Ratzeburger Buchhandel.

Wer macht Kalender selbst?

Thomas Ebelt und Dieter Kahler – zwei LN-Leser, die mit der Kamera, schon seit einigen Jahren mit viel Phantasie und Kreativität Fotokalender produzieren. Sollten Sie – liebe Leserinnen und Leser – auch einen Kalender, vielleicht mit schönen Motiven aus dem Lauenburgischen, für 2018 gestalten, senden Sie uns Fotos von sich mit dem Kalender und den wichtigsten persönlichen Daten zu.

Wir stellen Ihre Arbeit gerne unseren Lesern vor.

Matthias Wiemer

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