Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Historischer Ort für die Geburt der Großpfarrei
Lokales Lauenburg Historischer Ort für die Geburt der Großpfarrei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:28 12.06.2018
Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße begrüßte die Katholiken, die zur feierlichen Gründung der neuen Großpfarrei gekommen waren.
Einhaus

In einem Dekret wurde die Auflösung alter Pfarreien und die Einrichtung neuer Pfarreien nach Anhörung des Priesterrates erlassen. Mit dem im Rahmen der Entwicklung des pastoralen Raumes Stormarn-Lauenburg Nord verfassten Gesetz wurden sechs Pfarreien mit Ablauf des 9. Juni 2018 aufgehoben und anschließend mit Wirkung vom 10. Juni die Geschäfte der Pfarrei St. Ansverus mit Sitz in Ahrensburg aufgenommen.

 

Erzbischof Dr. Stefan Heße (r.) begrüßte bei dem feierlichen Gottesdienst Pfarrer Christoph Scieszka, der die Großpfarrei St. Ansverus leitet. Quelle: Fotos: Jens Burmester

„Das hört sich etwas formal an, aber so klingt das im Gesetzesdeutsch“, erklärte Erzbischof Dr. Stefan Heße aus Hamburg. „Das Wichtigste bei der Gründung einer solchen Pfarrei sind die Mitglieder, also die vielen, die an diesem Tag hier sind, und die vielen, die nicht hier sind. Auf ihrer Einladung steht geschrieben: Knapp 15000 gründen die neue Pfarrei. Wenn ich das recht sehe, sind die meisten leider nicht da“, so Heße. „Das muss uns zu denken geben, aber auch all denen, die in der Pfarrei Verantwortung tragen und diese Pfarrei mitgestalten“, machte der Erzbischof deutlich.

Heße richtete den Blick nach vorn und begrüßte besonders den neuen Pfarrer Christoph Scieszka, der allerdings zunächst noch einige Wochen in Kiel bleiben werde, ehe er dann endgültig nach Ahrensburg ziehe. Der Möbelwagen sei jedenfalls schon bestellt.

Der Erzbischof stellte dem neuen Pfarrer noch einmal vor der Öffentlichkeit die Fragen, die ihm bereits zur Priesterweihe gestellt wurden und Pfarrer Scieszka antwortete „Ich bin bereit“. Dann segnete der Erzbischof die Anwesenden mit dem Weihwasser – mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass ein bisschen Wasser bei der Hitze ja ganz gut tue. Während die Erwachsenen den Gottesdienst feierten, gingen die jüngsten Besucher in ein Zelt etwas abseits und feierten einen Kindergottesdienst.

 jeb

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!