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Lauenburg Im Nusser Café sind alle willkommen
Lokales Lauenburg Im Nusser Café sind alle willkommen
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20:33 11.02.2016
Willkommen heute im Café der Nusser Pfarrscheune. Quelle: hfr
Nusse
Bürgermeister Lars Wunsch, Pastor Tobias Pfeifer und die Flüchtlingsinitiative Sandesneben-Nusse wollen mit einem Willkommenscafé in der Nusser Pfarrscheune einen weiteren Ort der Begegnung schaffen. Los geht's heute ab 16 Uhr.

„Es soll ein Ort des Austauschs und der Nähe sein.“

Tobias Pfeifer,

Pastor in Nusse

Dörfer wie Nusse sind von einem nachbarschaftlichen Verhältnis geprägt. Zu diesen Nachbarn zählen auch Menschen, die gezwungen wurden, aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie kommen aus Syrien, Tschetschenien oder dem Kosovo und haben unvorstellbares Leid erlebt. Jeder von ihnen bringt seine eigene Kultur, seine eigene Geschichte mit. Für Bürgermeister Lars Wunsch ist es daher wichtig, ein gutes Miteinander zu fördern: „Integration findet in und mit der Gesellschaft statt: beispielsweise in Form von Patenschaften, wie sie viele Nusser Mitbürger übernommen haben. Aber auch geselliges Beisammensein ist wichtig.“

Ein solches Beisammensein bekommt nun einen Raum — und einen Rahmen: durch das Willkommenscafé in der Nusser Pfarrscheune (Lindenweg 3a), das künftig an jedem zweiten Freitag im Monat stattfinden soll. Auftakt ist heute von 16 bis 18 Uhr. Wie der Name erahnen lasse, sei bei dem Café jeder willkommen — unabhängig von seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion. „Es soll ein Ort des Austauschs und der Nähe sein“, sagt Pastor Tobias Pfeifer von der evangelischen Kirchengemeinde. Gemeinsam mit Bürgermeister Lars Wunsch sowie der Flüchtlingsinitiative Sandesneben-Nusse will er eine nachhaltige Willkommenskultur in der Region unterstützen. „Die Flüchtlinge, die hier leben, sind überwiegend Familien“, erklärt Lars Wunsch. Die meisten von ihnen wohnten bereits seit längerer Zeit in Nusse und Umgebung. Umso wichtiger sei es, sich einander endlich richtig kennenzulernen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns dies gut gelingen wird."

Grund für diese Zuversicht hat er allemal. Schließlich profitiert man bei der geplanten Veranstaltung von den Erfahrungen der Flüchtlingsinitiative, die im Amtsbereich bereits seit über einem Jahr aktiv ist. Genauso lang gibt es auch schon ihr Café International, das jeden vierten Freitag im Monat in Sandesneben (Gemeindehaus) zum Klönen bei Kaffee und Kuchen einlädt.

LN

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