Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg In Stubben war „der Teufel los“
Lokales Lauenburg In Stubben war „der Teufel los“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:12 28.08.2017
Der Flohmarkt in Stubben war so gut besucht wie nie. Es war die 18. Ausgabe des Flohmarktes, der stets am letzten Augustwochenende stattfindet. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Stubben

Tausende Besucher, weit mehr als 500 Verkaufsstände und dazu bestes Wetter: Das waren am Sonntag die Zutaten zu einem der wohl beliebtesten Flohmärkte in der Region. Im sonst eher beschaulichen Örtchen Stubben war schon ab 4 Uhr am frühen Morgen „der Teufel los“. Flohmarktbeschicker standen in langen Autoschlangen vor der Veranstaltungsfläche rund um die alte Schule. Immerhin sollte der Markt um 6 Uhr offiziell seine Pforten öffnen und jeder wollte bis dahin seinen Stand aufgebaut haben.

Auch Stubbens Bürgermeisterin Dörte Schmidt (links) half mit und verkaufte Bratwurst.

Damit das alles reibungslos funktioniert, hatten der Kulturverein Stubben, die Gemeindevertreter und die Freiwillige Feuerwehr des Ortes gemeinsam alles, so akribisch es geht, vorbereitet. Einzig gegen zwei nasse Stellen auf dem Dorfplatz waren sie machtlos und sperrten die Flächen kurzerhand ab. Doch die übrigen Plätze waren bestens präpariert. So konnte der Ansturm auf die Sammlerstücke, Antiquitäten und gebrauchte Kleidung beginnen.

Es dauerte nicht lange, da waren die Parkplätze auf den Koppeln um das Veranstaltungsgelände voll belegt und die ersten Autos parkten am Fahrbahnrand. Bereits vor dem Mittag standen die letzten Autos bis über die Ortsschilder hinaus und die Besucher mussten schon einen längeren Fußmarsch hinnehmen, um das Gelände zu erreichen.

Dort aber wurden sie nicht nur von den Verkäufern an ihren Ständen erwartet, sondern ihnen wehte auch der Duft von frischem Kaffee und von leckeren Bratwürsten entgegen. Die Stubber Frauen des Kulturvereins hatten zudem über 150 Kuchen und Torten selbst gebacken und auch viele leckere Salate hergestellt, die bestens zum Grillfleisch passten, das die Männer auf einem riesigen Grill bruzzelten. Die Schlangen an diesen Ständen waren immer sehr lang.

Den richtigen Dreh hatten die Jugendlichen der Feuerwehr gefunden. Sie liefen mit einem Bollerwagen durch die Reihen, versorgten so die Standbeschicker als auch die Gäste mit kühlen Getränken, heißem Kaffee und selbst geschmierten Brötchenhälften, bei denen besonders die „Käsevarianten“ reißenden Absatz fanden.

„Es ist wohl gut, dass hier bei uns in Stubben keine gewerblichen Händler, sondern ausschließlich private Anbieter zugelassen werden“, betonte die zweite Vorsitzende der Kulturvereins, Anja Mahlke.

Sie brummte an diesem Tag mit einem elektrisch betriebenen Roller über das Gelände, um immer dort etwas anzuliefern, wo es gebraucht wurde. „Wir haben gedacht, es geht nichts mehr. Und wir sind eines Besseren belehrt worden. Die Steigerung zum vergangenen Jahr war einfach klasse“, zog Mahlke Bilanz. Viele ehrenamtliche Helfer, eigentlich das ganze Dorf, hätten mit angepackt. Es sei ganz klar, dass hier der dörfliche Charakter wirklich noch gelebt werde.

In diesem Jahr verbreitete der Shanty Chor aus Bad Oldesloe musikalisch eine tolle Stimmung. Hier wurde wirklich etwas geboten. „Schade um jeden, der nicht dabei war“, resümierte Anja Mahlke.

Jens Burmester

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das gab es noch nie im kleinen Theater Schillerstraße (kTS): Jytte-Merle Böhrnsen alias Lotte aus dem Film „Einmal bitte alles“ wird am Sonnabend, 2. September, zu Gast sein.

28.08.2017

Gelungene Premiere fürs Candlelightschwimmen.

28.08.2017

50 Kinder und Jugendliche nahmen an der Premiere in Lauenburg teil.

28.08.2017