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Lauenburg Infotag gab Denkanstöße für das Lernen für die Zukunft
Lokales Lauenburg Infotag gab Denkanstöße für das Lernen für die Zukunft
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20:57 30.04.2018
Bastian (10), Sirko (9), Carolina (10) und Leni (10, Grundschule Müssen) zeigen Katrin Hilbert (IQSH), Andreas Hartung (Schulleiter Grund- u. Gem.schule Schwarzenbek), Schulrätin Thomas, Dr. Volker Schmidt (Schulleiter Gem.schule Mölln) und Dr. Svenja Schmid (v.l.) ein digitales Lernspiel. Quelle: Foto: Hfr

Lieber sechs Stunden Schule als gar keinen Schlaf. Diese Schülerweisheit wird vermutlich nie völlig out sein. Dennoch: Die Institution Schule und das Lernen an sich haben sich gewaltig verändert. An 33 Ständen demonstrierten Schülerinnen und Schüler aus zwölf Städten im Alter zwischen neun und 16 Jahren, wie kreativ und innovativ digitale Lernprogramme im Unterricht sein können, und dass sie künftig fester Bestandteil des Unterrichts sein sollten.

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Schule kann begeistern. Schule kann motivieren. Schule kann richtig Spaß bringen. Davon konnten sich Lehrer, Schüler, Eltern und Interessierte auf der zweitägigen Veranstaltung unter dem Motto „Lernen mit digitalen Medien“ in der Gemeinschaftsschule Mölln ein Bild machen. Klar wurde: So wird Wissen in der Zukunft vermittelt werden.

„Es wäre schön, wenn durch diese Veranstaltung alle Mitwirkenden einen energetischen Schubs bekommen hätten und wir andere ermutigen konnten, neue Impulse zu setzen“, sagt Katrin Thomas. Die Schulrätin ist Mitglied der Initiative „Lauenburgische Schulen im Aufbruch“, die sich 2014 aus Lehrern, Schulleitern, Eltern, der Jugendhilfe und dem Schulamt gegründet hat. Einmal im Jahr lädt sie zum Austausch ein. „Schule muss wieder positiv wahrgenommen werden. Die Kinder müssen gern zur Schule gehen und es muss wieder heißen: Lernlust statt Schulfrust“, ergänzt Dr. Svenja Schmid, Mitbegründerin der Initiative.

Schon der Auftakt in Mölln begann vielversprechend. Dr. Volker Schmidt, Schulleiter der Gemeinschaftsschule, der mit seinem Team für die Organisation sorgte, zeigte sich ebenso begeistert von seiner Schülerband (Jahrgang 10) und ihrer Techno-Musik, wie die Gäste. Dann standen für die etwa 80 Lehrer und 150 Schüler digitale Medienkonzepte im Mittelpunkt. Bei dem Projekt „Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“, vorgestellt von der Grundschule Wohltorf, erstellen die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes digitales Hör- und Bilderbuch. „LegoWedo“ fordert die Viertklässler von der Grundschule aus Müssen zum Modellbau und zur Programmierung auf. „Stop Motion“ eignet sich hingegen für den Deutschunterricht älterer Schüler, um Handlungen auszudenken, ein Drehbuch zu schreiben und Filme zu erstellen – und das ist nur ein Bruchteil von dem, was angeboten wurde. Alles jedoch sind Möglichkeiten, die nur darauf warten, entdeckt und angewandt zu werden.

Der Initiative „Lauenburgische Schulen im Aufbruch“ ist es mit der Veranstaltung „Lernen mit digitalen Medien“ gelungen, neue Denkanstöße zu geben. Wenn es ihr weiterhin gelingt, ein noch stärkeres Netz aus Lehrern, Eltern, Schülern und unterschiedlichen Organisationen und Initiativen zu knüpfen, ist das Bildungssystem im Kreis Herzogtum Lauenburg auf einem noch besseren Weg.

LN

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