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Lauenburg Interkulturelle Wochen: „Wer offen ist, kann mehr erleben“
Lokales Lauenburg Interkulturelle Wochen: „Wer offen ist, kann mehr erleben“
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22:16 09.09.2013
Stellten das Programm der Interkulturellen Wochen 2013, Motto: „Wer offen ist, kann mehr erleben“, vor: Heiko Steiner (Geschäftsführer Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg, v. l.), Stephanie Petersen (Gleis 21/Stellwerk), Diana Bauder und Inga Steinfatt (Migrationssozialberatung und Jugendmigrationsdienst). Quelle: Foto: Joachim Strunk

Hätten Sie‘s gedacht? Obwohl Ratzeburg eine nicht unbedeutende Stadt mit langer Geschichte ist, im 12. Jahrhundert unter Heinrich dem Löwen sogar Bischofsstadt war, gilt das Herzogtum Lauenburg heute eher als ländlich-beschaulicher (und zudem waldreichster) Kreis in Schleswig-Holstein. Und trotzdem tummeln sich hier und heute Menschen aus mehr als 30 Ländern dieser Welt. Diese Zahl ermittelten zumindest die Mitarbeiter des Diakonischen Werks im Rahmen ihrer Migrationssozialarbeit.

Um all diesen Menschen ein gutes Miteinander anzubieten, veranstaltet das Diakonische Werk ab kommendem Sonnabend wieder verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche in Ratzeburg, Mölln und Gudow. Unter dem Motto „Wer offen ist, kann mehr erleben“ können die Besucher vom 14. September bis zum 13. Oktober an einem vielfältigen Programm teilnehmen und einander besser kennen lernen.

Die „Interkulturelle Woche“ ist eine bundesweite Initiative der Bischofskonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropole. Ziel ist es, für ein besseres Zusammenleben von Deutschen und Zugewanderten zu werben und für Themen im Bereich Migration zu sensibilisieren.

Seit 2008 gibt es diese Veranstaltungsreihe. „Da wir auch schon in der Vergangenheit immer so viele Termine hatten, dass sie gar nicht in eine einzige Woche passten, haben wir die Aktion einfach auf vier Wochen ausgeweitet“, erklären Diana Bauder (Migrationssozialdienst in Ratzeburg) und ihre Kollegin Inga Steinfatt (Mölln/Gudow) ihren „Interkulturellen Monat“, für den sie rund 15 Wochen lang geplant hatten.

Eröffnet wird die Reihe am kommenden Sonnabend. Pröpstin Frauke Eiben wird Teams und Spieler sowie Zuschauer und interessierte Gäste begrüßen, ehe um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Ratzeburg das traditionelle Soccerturnier beginnt. Mannschaften mit vier bis fünf Spielern melden sich am Morgen direkt vor Ort zum Wettkampf an. Vergeben werden Pokale für den ersten, zweiten und dritten Platz sowie für die fairste Mannschaft.

Höhepunkt der Veranstaltung am Sonnabend soll das Fußballspiel „Stadt Ratzeburg“, vertreten unter anderen durch Bürgermeister Rainer Voß, gegen das „Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg“ sein.

Programm
Weitere Veranstaltungen sind am Dienstag, 25. September, von 15 bis 18 Uhr im „Gleis 21“, Saarlandstraße 2 in Ratzeburg, das Interkulturelle Dinner für Kinder (6 bis 12 Jahre).


Einen Tag später findet der Internationale Spielenachmittag für Jugendliche ab 12 Jahren im Jugendzentrum Stellwerk, Riemannstraße 3 (16 bis 19 Uhr) statt. Anmeldung: Tel.

045 41/85 72 28.


Nähere Infos über die verschiedenen Veranstaltungen: www.diakonie-rz.de.

Joachim Strunk

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