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Jetzt wird’s bald eng am Bahnhof Büchen

Büchen Jetzt wird’s bald eng am Bahnhof Büchen

Der Beginn der Umbauarbeiten an der sogenannten Mobilitätsdrehscheibe ist Anfang August - Pendler und Fußgänger müssen dann in den kommenden Monaten mehr Zeit einplanen.

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Bahnhof Büchen: Fahrradboxen und Zugang von der Lauenburger Straße sollen komplett erneuert werden.

Quelle: Wolfgang Reichenbächer

Büchen. In den letzten Jahren mussten Pendler bei der Fahrt durch Büchen immer wieder Geduld aufbringen. Diverse Straßenbaumaßnahmen sollten den Ort fit für die Zukunft machen. So auch die geplanten Maßnahmen an der sogenannten Mobilitätsdrehscheibe, am Büchener Bahnhof. Dort müssen Autofahrer und Fußgänger ab dem 2. August mehr Zeit einplanen, wenn sie zum Bahnhof wollen, oder durch Büchen fahren.

Bürgermeister Uwe Möller hätte eigentlich mit mehr Besuchern im Bürgerhaus gerechnet, als die Umbauarbeiten rund um den Bahnhof vorgestellt wurden. Gab es doch im Vorwege immer wieder Fragen, nach Einschränkungen in der Bauzeit. Nur rund 20 Bürger wollten Informationen aus erster Hand haben. Geschäftsführer Henryk Konrad Böhm der Planungsgesellschaft statonova GmbH erläuterte die Maßnahmen, und stellte sich den Fragen der Anwohner, die in den kommenden Monaten mit den Beeinträchtigungen leben müssen. Dafür hätten sie dann aber auch einen modernen Bahnhof in der Nachbarschaft.

Im ersten Schritt soll der Zugang zur Lauenburger Straße erneuert werden. Bereits ab dem 31. Juli können die Park+Ride Parkplätze und die Fahrradabstellanlage nicht mehr genutzt werden. Ab dem 2.

August wird dann die Lauenburger Straße halbseitig gesperrt werden. In diesem Zuge wird auch die Bushaltestelle Richtung Schulzentrum gesperrt. Die Buslinie 8840 soll in dieser Zeit etwas eher in Lauenburg losfahren, damit der Zeitplan eingehalten werden kann.

„Wir hatten ursprünglich geplant, die Straßensperrung an den Wochenenden aufzuheben, oder wenn sie länger nicht benötigt wird, aber das hätte uns 25000 Euro zusätzlich an Steuergeldern gekostet“, erklärt Möller. Es war sogar geplant, jeden Abend nach Arbeitsschluss die Straßensperrung aufzuheben. Das hätte die Gemeinde dann aber über 100000 Euro zusätzlich gekostet. Da auch der Fußgängertunnel gesperrt wird, müssen Pendler aus Richtung Lauenburger Straße rund zwei Kilometer Fußweg in Kauf nehmen, um den Eingang an der Bahnhofsstraße nutzen zu können. „Wir wollen, wenn das Wetter mitspielt, bis Januar 2017 mit den Baumaßnahmen fertig sein“, so Böhm. Wenn möglich, soll der Tunnel schon wieder eher für Fußgänger zur Verfügung stehen. Autofahrer werden sich aber wohl ein halbes Jahr durch die halbseitige Sperrung der Lauenburger Straße mit längeren Fahrzeiten abfinden müssen.

Rund 1,5 Millionen Euro wird die Maßnahme voraussichtlich kosten. „Wir bekommen aber zahlreiche Fördermittel“, freut sich Möller. Vor allem das Land beteiligt sich deutlich an den Maßnahmen. Derzeit werden bei den anliegenden Häusern Beweissicherungen vorgenommen, um sich vor späteren Überraschungen zu schützen. „Wir gehen vier Meter in die Erde, da müssen wir vorher Vorschäden an Gebäuden dokumentieren“, erklärt Möller.

Nach der Fertigstellung soll der Bereich besser überdacht sein, und einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof bieten. Dazu wird die vorhandene Rampe deutlich verlängert und bekommt auch gerade Stücke, um sich ausruhen zu können. Es sollen 156 Bike+Ride Stellplätze entstehen, davon sind 34 in einer überwachten Sammelschließanlage untergebracht, wo auch Schließfächer und eine E-Ladestation zur Verfügung stehen. Zusätzlich entstehen Kiss+Ride Parkstreifen für Bringer und Abholer von Fahrgästen. Der Taxistand entfällt. „Der wird auch nicht genutzt“, so Möller.

Wenn die Bahnhofsseite an der Lauenburger Straße fertiggestellt ist, soll ab April 2017 die Seite auf der Bahnhofsstraße umfangreich in zwei Abschnitten umgebaut werden, um dort mehr und modernere Abstellflächen für Fahrräder und Autos zu schaffen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2018 geplant.

 Wolfgang Reichenbächer

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