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Lauenburg „Jugend trainiert“: LG-Ruderinnen holen die einzige Landesmedaille
Lokales Lauenburg „Jugend trainiert“: LG-Ruderinnen holen die einzige Landesmedaille
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19:20 27.09.2016
Trainer Marc Swienty (v.l.) und die LG-Sportler Katharina und Franziska Stamer, Johanna Kodal, Antonia Michaels und Steuermann Henrik Hoops freuten sich, als mit Max Munski (2. v. r.) ein Silbermedaillengewinner aus dem Olympia-Achter zur Siegerehrung erschien. Quelle: abe

Gegen die vielen Sport- und Eliteschulen haben es die Schleswig-Holsteiner traditionell schwer, sich bis in die Spitze durchzusetzen. Und so blieb dem nördlichsten Bundesland beim Schulsportfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin in zehn Sportarten nur eine einzige bronzene Medaille – und die holten die Ruder-Mädchen der Lauenburgischen Gelehrtenschule aus Ratzeburg.

Gleich mit vier Mannschaften war das 31 Schülerinnen und Schüler umfassende Team zum fünftägigen Spektakel nach Berlin gefahren. Eine Leichtathletikmannschaft und drei Ruderteams hatten sich als Landessieger qualifiziert. Alle schlugen sich wacker. Die 13- bis 15-jährigen Leichtathleten zeigten mannschaftliche Geschlossenheit und einige persönliche Bestleistungen im großen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Mit dem erreichten 10. Platz unter den 16 Konkurrenten waren sie zufrieden und genossen das anschließende Sightseeing in der Hauptstadt. Die Ruderer (15-17 Jahre) waren mit Training, Vor- und Hoffnungsläufen, Halbfinal- und Finalrennen drei komplette Tage an der Regattastrecke in Berlin-Grünau. Leichter Schiebewind und traumhaftes Sonnenwetter spielten den etwas leichterer LG-Sportlern in die Karten und so schafften der Jungen-Achter über den Hoffnungslauf und der Mädchen-Gig-Doppelvierer über einen dritten Platz im Halbfinale den Sprung in das A-Finale. Die Mädchen des Renn-Doppelvierers verpassten das A-Finale hauchdünn, zeigten im B-Finale mit großem Vorsprung aber Stärke und holten den 7. Platz im Gesamtklassement. Während der Achter mit dem 6. Platz zufrieden war, landete der Gig-Doppelvierer in seinem Finale auf einem starken dritten Platz. Die Bronzemedaille im Bundesfinale brachte den glücklichen LG-Mädels Anerkennung, Ehrengaben und einen Platz auf dem Treppchen bei der mit 8000 Sportlern riesigen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle.

abe

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