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Lauenburg Jugendarbeit auf dem roten Sofa
Lokales Lauenburg Jugendarbeit auf dem roten Sofa
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00:17 05.06.2016
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Schwarzenbek

Das rote Sofa der Jugendarbeit geht morgen auf die Reise. Stadt- und Gemeindejugendpfleger wollen mit dieser Aktion auf ihre wertvolle Arbeit aufmerksam machen.

Das Sofa wird an markanten Stellen der jeweiligen Kommunen stehen und Passanten zum Verweilen und Gespräch einladen.

Fahrrad schrauben mit Peter, Herz ausschütten mit Sandra, Bewerbung schreiben mit Mario, Soundcheck mit Norbert, Kochen mit Heidi, Kickern mit Markus, Jugendleiterausbildung mit Svenja – das alles und noch viel mehr ist offene Jugendarbeit. Die Jugendzentren im Kreis beteiligen sich an der landesweiten Aktionswoche der offenen Kinder- und Jugendarbeit vom 4. bis 10. Juni unter Schirmherrschaft der Sozialministerin. Zum Auftakt hat Landrat Dr. Christoph Mager mit Vertretern der örtlichen Jugendarbeit das rote Sofa auf die Reise durch den Kreis geschickt. Erste Station ist am Montag in Lauenburg.

Mit der Plakataktion „Jugendarbeit – man merkt sie erst, wenn sie weg ist“ wird der Charakter der Jugendarbeit beschrieben. Sie geschieht oft im Hintergrund. Spiel- und Mitmachangebote, pädagogische Begleitung, Streitschlichtung, Projektarbeit, mediale Ausbildung – das Angebot ist groß und wird von den 6- bis 27-Jährigen gern genutzt. Mit dem roten Sofa sollen noch mehr Menschen angesprochen werden. „Wir gehen mit dieser Aktion auf Menschen zu, wie es in den Jugendzentren täglich praktiziert wird“, sagt Kreisjugendpfleger Matthias Beck. Junge Leute seien auf dem Sofa ebenso willkommen wie alle anderen, die sich über die Angebote der offenen Jugendarbeit informieren möchten.

Das rote Sofa (es gibt mehrere) steht am am Dienstag, 7. Juni, ab 15 Uhr in der Fußgängerzone Geesthacht und ab 17 Uhr bei Rewe in Dassendorf. Am Mittwoch, 8. Juni, wird das rote Sofa ab 12 Uhr auf dem Ritter-Wulf-Platz in Schwarzenbek, sowie ab 15 Uhr auf dem Marktplatz in Ratzeburg, auf dem Bauhof in Mölln, im Waldschwimmbad Büchen und auf dem Marktplatz in Wentorf/Hamburg stehen. Die Woche der Offenen Kinder- und Jugendarbeit soll deutlich machen, dass Kinder und Jugendliche nicht nur Konsumenten, sondern vor allem Koproduzenten der Arbeit sind. Zum Abschluss findet am 10. Juni in Kiel eine Veranstaltung für Mitarbeiter der Jugendzentren mit Sozialministerin Kirsten Alheit und einem Fachvortrag von Moritz Schwerthelm von der Uni Hamburg statt.

 Silke Geercken

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