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Lauenburg „Juwelen der Musik“ beim Gitarrentreff in Mölln
Lokales Lauenburg „Juwelen der Musik“ beim Gitarrentreff in Mölln
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22:16 16.09.2013
Jazz, Folk und Klassik: unterschiedlicher hätten die Stile nicht sein können beim Gitarrentreff im Möllner Stadthauptmannshof. Die Instrumentalisten genießen beim Konzert den Beifall des Publikums im ausverkauften Saal. Quelle: Foto: Henning von Burgsdorff

Eine sichtlich beeindruckte Fangemeinde lauschte am Sonnabend andächtig den Gitarrenklängen bei einem dreistündigen Musikabend im Stadthauptmannshof in Mölln.

Jörg-Rüdiger Geschke moderierte das ausverkaufte Konzert des Folk-Clubs Herzogtum Lauenburg und der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Klassische Gitarrenklänge von Christian Winter und Martin Milichowski, die mit ihrem Lehrer Peter Seibert nach Geschkes Folk und Blues Konzertauftakt spielten, waren zu hören. Im Anschluss wurde es etwas lauter, als Lukas Kowalski und später Michael Jessen die Bühne betraten. Die Vollblutmusiker spielten elektrisch verstärkt. Für beide war dieser Konzertabend ungewohnt, da sie sonst eher auf Bühnen bei Festen und in Musikkneipen spielen. In Mölln konnten sie die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer genießen. Die Singer-Songwriter-Titel ihres Programmteils und die gefühlvoll lockere Gitarrenarbeit der beiden bekamen dort eine ganz besondere Intensität.

In der Konzertpause waren, passend zum Thema des Abends, ausgestellte Konzertgitarren aus der Grambeker Meisterwerkstatt von Gert Petersen zu bewundern. Die Konzeptidee, einen Gitarrentreff mit Musikern aus der Region zu gestalten, ist voll aufgegangen. Über eine so gute Resonanz freute sich auch Manfred Fricke vom Folk-Club.

„Welche Juwelen der Musik“, war es aus dem Publikum zu hören. Nach der Pause wurde es rasant und emotional zugleich. Peter Köhler (Cello) und Geschke an der Gitarre fingen mit ihren Melodien aus Schweden und Schleswig Holstein an. Es folgte der Jazz-Gitarrist Christoph Oeding mit einer akustischen Nylonsaitengitarre mit Tonabnehmer. Er spielte eigene Kompositionen. Spätestens bei seinen Soloeinlagen, die er mit Hilfe einer Loopstation selbst begleitete, war das Publikum sichtlich begeistert.

Michael Jessen und Lukas Kowalski setzten danach mit bekannten Rocktiteln und der Komposition „Mediterranean Sundance“ (Al di Meola/Paco de Lucia), an die sich nur selten Musiker bei Livekonzerten heran trauen, noch einmal einen weiteren Akzent.

Die abschließende Zugabe, die „Pipi Langstrumpf Melodie“, spielten alle Musiker des Abends noch einmal gemeinsam mit einem gewissen Augenzwinkern.

Henning von Burgsdorff

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