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Känguru 2017: Grundschüler machten große Sprünge

Sterley/Berkenthin Känguru 2017: Grundschüler machten große Sprünge

Schulen Sterley und Berkenthin nahmen erfolgreich am Mathe-Wettbewerb teil.

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Die Mathe-Kängurus der Grundschule Sterley. 39 Kinder haben am Wettbewerb 2017 teilgenommen. Auch 54 Schüler der Stecknitzschule machten wieder mit. Bei dem Test geht es um logisches Kombinieren und nicht um stures Auswendiglernen.

Quelle: Foto: Thomas Biller

Sterley/Berkenthin. Logisch, dass die feierliche Bekanntgabe der Einzelergebnisse und die Übergabe von Urkunden und Geschenken effizient in einer Pause stattfand. Geht es nach den Angaben der Veranstalter doch bei dem Mathematik-Wettbewerb mehr um logisches Kombinieren als um das Auswendiglernen von Formeln. 39 Kinder der Grundschule haben in diesem Jahr in Sterley teilgenommen.

Ausnahmsweise sogar vier Kinder aus zweiten Klassen. Sie durften als Team antreten, während alle anderen ihre Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren für sich allein lösen mussten. Seit 16 Jahren beteiligt sich die Schule am „Känguru der Mathematik“. In diesem Jahr betreute Lehrerin Denise Lüpken die Durchführung des Wettbewerbes, der bundesweit einheitlich am dritten Donnerstag im März durchgeführt wird. Für die Teilnehmer gab es persönliche Urkunden mit der erreichten Punktzahl, ein Heft mit den aktuellen Aufgaben und Lösungen und ein kleines Spiel. Ein T-Shirt als Extrapreis gibt es für den „größten Kängurusprung“. Dabei werden die unmittelbar aufeinanderfolgenden Lösungen gewertet.

In Berkenthin an der Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz mussten Muffins verschiedener Geschmacksrichtungen gerecht auf eine bestimmte Anzahl Teller verteilt, die Länge eines Zuges anhand einer Zeichnung berechnet und eine spiegelverkehrt dargestellte Häuserfront richtig zugeordnet werden.

Der Wettbewerb „Känguru 2017“ ist keine Abfrage veränderter Fressgewohnheiten, kein neues Fortbewegungsmittel oder ein Sesshaftwerdens des Beutelsäugers. Bei dem von australischen Hochschulmathematikern entwickelten Test handelt es sich vielmehr um eine Abfrage verschiedenster mathematischer Kompetenzen.

In Australien findet dieser Multiple-Choice-Wettbewerb seit 1978 statt. Seit 1998 erstmals an drei Berliner Schulen mit 185 Teilnehmern durchgeführt, können heutzutage bundesweit Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen drei bis 13 ihr Wissen auf freiwilliger Basis unter Beweis stellen.

Dankenswerter Weise wurden die zwei Euro Teilnahmegebühr der 54 teilnehmenden Dritt- und Viertklässlern der Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz vom Schulverein übernommen. Die Preisvergabe wird anhand eines Koeffizienten aus Klassenstufe und erreichten Punkten errechnet.

Mit 108,75 und 107,50 Punkten erzielten Jonathan Hamdorf (Klasse 4c) und Frieda Fink (Klasse 4a) die höchsten Punktzahlen an der Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz in Berkenthin und wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Mit 103,75 Punkten folgte, ebenfalls aus der 4a, Lotta Wienke. Sie errechnete sich damit den zweiten Preis. Zu gewinnen gab es mit Experimentierkästen, Quiz-Büchern und Puzzles nicht nur Dinge die zum Nachdenken über mathematische Fragestellungen anregen, sondern auch über Änderungen in den Lebensumständen des Pflanzenfressers, der diesem Wettbewerb seinen Namen gibt. Immer mehr Schulen im Kreis stellen sich der Herausforderung.

In Deutschland 906000 Teilnehmer

Die Idee für den Mathematik-Wettbewerb der 3. bis 13. Klassen entstand 1978 in Australien. Mittlerweile wird er weltweit ausgetragen. Jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben, die am „Känguru-Tag“ in 75 Minuten zu bearbeiten sind. Vorbereitung und Auswertung für Deutschland erfolgen durch einen Verein, der seinen Sitz an der Humboldt- Universität Berlin hat. 2017 haben sich bundesweit 10950 Schulen mit 906000 Schülern beteiligt. In Sterley hat die Schule das Startgeld von zwei Euro je Teilnehmer übernommen.

thobi

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