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Lauenburg Keine weitere Handgranate in Geesthacht
Lokales Lauenburg Keine weitere Handgranate in Geesthacht
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20:44 16.12.2015
In einer Holzkiste transportiert Sprengmeister Peter Bodes die Handgranate ab, Thomas Marbes, Einsatzleiter der Feuerwehr, begleitet ihn. Quelle: Timo Jann
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Geesthacht

Nach der Aufregung, die der Fund einer Handgranate am Dienstag in Geesthacht am Borgfelder Stieg ausgelöst hatte, gab es gestern Entwarnung: Die Experten des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee fanden nach Polizeiangaben bei einer Absuche des Geländes keine weiteren Sprengkörper. Sie hatten mit Metalldetektoren den Boden neben dem Gehweg beim Heizwerk nach metallischen Gegenständen abgesucht.

Unklar ist weiterhin, woher die von Sprengmeister Peter Bodes der Zeit des Ersten Weltkrieges zugeordnete Handgranate aus deutscher Produktion stammt. Damals war der betroffene Bereich der Oberstadt unbebaut, Kampfhandlungen gab es dort nicht. „Es gab allerdings zur Bewachung der beiden Geesthachter Rüstungsfabriken überall Wachposten“, berichtet Helmut Knust vom Heimatbund und Geschichtsverein.

Das Gelände am Barmbeker Ring selbst war damals eine karge Heidelandschaft. Knust: „Möglich, dass die Handgranate vor etwa 100 Jahren jemand dort verloren hat und sie jetzt zufällig freigelegt wurde.

Sie kann aber auch von jemandem illegal 'entsorgt' worden sein, der sie beim Entrümpeln von Opas Dachboden entdeckt hat.“

Bodes nahm die Handgranate am Dienstag in einer Transportbox mit, um sie zu entsorgen.

tja

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