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Lauenburg Kiel: Ortsumgehung kommt „so schnell wie möglich“
Lokales Lauenburg Kiel: Ortsumgehung kommt „so schnell wie möglich“
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21:37 16.10.2017
Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) sprach in Kiel mit Ortsvertretern. Quelle: dpa
Ratzeburg

„Die Bürgermeister haben großes Verständnis, dass alles in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen muss und wir nicht alles gleichzeitig machen können“, sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) über das Gespräch in Kiel. Auch die Priorität der Umgehungen von Schwarzenbek und Geesthacht sei von den Bürgermeistern nachvollzogen worden. Eineinhalb Stunden hatten die Vertretern der Orte Ratzeburg, Mölln, Schmilau und Ziethen mit Buchholz zusammengesessen.

Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß (parteilos) hatte ursprünglich in dem Entwurf einer Resolution den Vorschlag gemacht, dass die Stadt gemeinsam mit den anderen Orten die Planung selbst in die Hand nimmt – so wie es die Stadt Lauenburg macht und Ratzeburg mit dem Bau der Brücke am Ratzeburger Königsdamm gemacht hatte.

Im nichtöffentlich tagenden Ältestenrat der Stadt habe es jedoch Bedenken gegeben, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Martens. Voß korrigierte daraufhin in der Sitzung der Stadtvertretung seinen Entwurf.

„Wir haben damals auch die Planung des Neubaus der Brücke im Verlauf des Königsdamms für den Bund übernommen“, sagt Bürgermeister Rainer Voß. Das Problem sei bei solchen Maßnahmen nicht die eigentliche Planung des Straßenbaus, sondern seien die zusätzlich erforderlichen begleitenden Fachplanungen. In der Summe entstünden so eben Kosten, die mit der pauschalen Erstattung durch den Bund nicht mehr zu decken seien. Grundsätzlich für überflüssig halten die Ratzeburger Grünen die vorgesehene großräumige Südost-Umfahrung Ratzeburgs.

Minister Buchholz: „Die Vertreter haben sich gefreut zu hören, dass wir alles daran setzen, die Umgehung Ratzeburg so schnell wie möglich in die Planung zu bringen und dann auch zu bauen.“

 hm

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