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Lauenburg Kiesabbau: Endlich neuer Vertrag
Lokales Lauenburg Kiesabbau: Endlich neuer Vertrag
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20:24 01.06.2017

Die Inselstadt wird künftig nicht nur wieder Geld für den Kiesabbau auf ihrem Gelände am südöstlichen Stadtrand erhalten, es sollen auch Einnahmeverluste in der Vergangenheit kompensiert werden. Das ist jetzt das Ergebnis von Verhandlungen zwischen der Stadt und dem örtlichen Kiesabbauunternehmen Karl Zube Inh. Heitmann KG. Ein neuer Vertrag hat jetzt den zuständigen Finanzausschuss passiert, teilte Bürgermeister Rainer Voß auf LN-Anfrage mit. Bis zuletzt ist das Thema allerdings von allen Seiten höchst vertraulich behandelt worden. Und auch Voß

selbst gab sich weiterhin wortkarg auf die Frage, ob der Stadt vielleicht Einnahmen durch eine behördliche Panne entgangen sein könnten – wie es Kritiker in Ratzeburg bereits gemutmaßt hatten (die LN berichteten). „Keine Sorge“, betont Voß, „die Stadt hat keinen Cent verloren.“

Ende gut alles gut also in der Sache „Kies ohne Schotter“ für die Stadt? Nicht ganz. Dennoch – so räumen sowohl der Verwaltungschef als auch der Finanzausschussvorsitzende Erich Rick ein – sei die Angelegenheit suboptimal gelaufen. Voß fasst es so zusammen: Es sei zu einem vertragslosen Zustand zwischen der Stadt Ratzeburg und dem Unternehmen über einen gewissen Zeitraum gekommen, der auf gewissen Missverständnissen basierte. Es sei „ohne Papiergrundlage gearbeitet worden“. Erich Rick ließ die naheliegende Schlussfolgerung, der Kiesabbauer habe irgendwann nichts mehr bezahlt, weil niemand mehr Geld von ihm gefordert habe, undementiert. Unterm Strich handelt es sich offensichtlich um eine Panne seitens der Verwaltung – die aber nun „geheilt“ worden sei. Der neue Vertrag sei langfristig angelegt, über alle Nachforderungen der Stadt sei mit dem Unternehmen Übereinkunft erzielt worden.

Ein steiniger Weg, der letztlich nun doch zu einem für beide Seiten einträglichen weiteren Kiesabbau führte.

wr

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