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Lauenburg Kinderarzt kommt doch nicht nach Sandesneben — Nusse hofft wieder
Lokales Lauenburg Kinderarzt kommt doch nicht nach Sandesneben — Nusse hofft wieder
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22:25 06.11.2013
Nachdenkliche Gesichter bei Sandesnebens Gemeinderäten, als Bürgermeister Erich Bünger (vierter von links) über die Absage des Lübecker Kinderarztes berichtete. Quelle: Jens Burmester
Sandesneben

Die Verhandlungen sind gescheitert. Jetzt steht fest, dass sich in Sandesneben kein Kinderarzt niederlässt. Bis Mitte Oktober schien sicher zu sein, dass ein Kinderarzt aus Lübeck die Praxis des Nusser Kinderarztes Peter Aldenhoff übernimmt und sich in Sandesneben niederlässt.

Die Verhandlungen hierüber hatten sich über einen längeren Zeitraum hingezogen. Zudem hatte sich der Lübecker noch am 8. Oktober auf einer Einwohnerversammlung in Sandesneben vorgestellt.

Jetzt überraschte Bürgermeister Erich Bünger während der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend mit der Nachricht, dass es nicht zur Niederlassung des Arztes in Sandesneben komme. Über die Gründe konnte Bünger nichts sagen, zeigte sich allerdings enttäuscht, weil die Gemeinde schon mit einem Architekten und mit dem Amt über die Ansiedelung des Arztes und den möglichen Bau eines Ärztehauses gesprochen hatte. Zudem habe man seitens der Gemeinde dem Arzt einen höheren fünfstelligen Betrag angeboten, den man ja nun einspare, so Bünger. „Sollte es dazu kommen, dass sich jetzt ein Kinderarzt in Nusse niederlässt und die Praxis vor Ort übernimmt, so werden wir das garantiert nicht bezuschussen“, erklärte Bünger. Letztlich aber sei es gut für die Region, wenn jetzt ein anderer Arzt als Nachfolger die Praxis in Nusse weiter betreiben werde.

Darüber wird nach LN-Informationen derzeit verhandelt. Nusses Bürgermeister Lars Wunsch zeigte sich überrascht und hoch erfreut, dass es nun eine reelle Chance gebe, die Kinderarztpraxis in Nusse zu behalten.

jeb

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