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Lauenburg Kirche und Kino — in Lauenburg ist das kein Gegensatz
Lokales Lauenburg Kirche und Kino — in Lauenburg ist das kein Gegensatz
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22:16 12.09.2013
Pastor Philip Graffam und Beate Paulsen haben als Gesellschafter des Lauenburger Elbkinos die Verantwortung übernommen. Quelle: Foto: Geercken

Die evangelische Kirchengemeinde Lauenburg wünscht sich ein breiteres Publikum, und da ist der Kirchenvorstand auf einem guten Weg. Mit dem gerade gegründeten Elbkino sollen Jung und Alt einmal monatlich zum Kinospaß in die Osterwold-Halle gelockt werden. Vor fast 30 Jahren hat das letzte Kino in Lauenburg geschlossen.

„Seit dem Hochwasser gibt es enge Kontakte zu den Bewohnern der Altstadt. Die möchten wir ausbauen“, sagt Pastor Philip Graffam, der seit zwei Jahren mit zwei Kollegen die rund 5800 Gemeindeglieder starke Kirchengmeinde betreut. Pastor Graffam und Kirchenvorstandsvorsitzende Beate Paulsen haben als Gesellschafter die Verantwortung für das Projekt übernommen. Angeschoben wurde das Thema 2012 durch einen Workshop mit Jugendlichen im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern — Kompetenz stärken“. Mit Fördermitteln in Höhe von 4000 Euro konnte ein mobiles Filmteam aus Reinbek finanziert werden, das regelmäßig Filme in der Osterwold-Halle (Elbstraße) zeigte. „Nachdem die Förderung ausgelaufen ist, war guter Rat teuer“, sagt Pastor Graffam. Weil die Resonanz auf das Kino gut gewesen sei, habe er den Kirchenvorstand überzeugen können, die Trägerschaft für das Elbkino zu übernehmen. „Wir haben eine günstige Lösung gefunden, ein eigenes Kino zu gründen. Die Filme werden mit Hilfe von Beamer und Blu-ray Player gezeigt. Das Reinbeker Filmteam war auf Dauer einfach zu teuer.“

30 bis 50 Personen müssen in die Vorstellung kommen, damit sich das Elbkino trägt. In Zusammenarbeit mit Andreas Püst vom Theater Lauenburg sowie Stadtjugendpfleger Andy Darm, Sabine Vogel (ToM), Dirk Seifert und Robert Volkmann (der Erfahrungen aus dem Hamburger Programmkino Abaton mitbringt) soll ein abwechslungsreiches Filmangebot für alle Lauenburger Bürger gemacht werden. Graffam: „Wir können die Filme überall zeigen. Schön wäre es, wenn wir auch in den Schulen Vorführungen machen könnten.“

Mit einer Kinder-Filmnacht startet das Elbkino heute von 18 bis 22 Uhr in der Osterwold-Halle. Gezeigt wird der Film „Tom Sawyer“, danach „Die Abenteuer des Huck Finn“. Ein Film plus Getränk kosten vier Euro. Beide Filme plus Imbiss und Getränk acht Euro.

„Seit dem Hochwasser gibt es enge Kontakte zu den Bewohnern der Altstadt.“
Philip Graffam,

Pastor in Lauenburg

Silke Geercken

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