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Lauenburg Klimaschutz ist Konferenzthema
Lokales Lauenburg Klimaschutz ist Konferenzthema
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20:20 25.02.2016

Stormarner, Segeberger und lauenburgische Teilnehmer er treffen sich am Freitag, 26. Februar, in Bad Oldesloe zu einer Regionalkonferenz für den Auftakt der Förderperiode bis 2020. In allen AktivRegionen stehen EU-Mittel für den Klimaschutz bereit.

Wer alles Anträge stellen kann, wie das funktioniert, und wo man mitmachen und mitgestalten kann, wird gezeigt, genau wie Techniken für Erneuerbare Energien — Solar- und Kleinwindanlagen und Informationen zur Elektromobilität. Die Welt, die EU und die Bundesregierung haben die Gefahren des Klimawandels erkannt und eine Energiewende beschlossen, zuletzt beim UN-Klimagipfel in Paris. Was bedeutet das aber für Stormarn, Segeberg, Herzogtum Lauenburg? Das wird Dr. Klaus Müschen vom Umweltbundesamt erklären, nachdem Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle die Konferenz aus der Sicht des Landes Schleswig-Holstein eröffnet hat.

Der Kreis Stormarn hat seit 1996 ein Klimaschutz-Programm, also seit 20 Jahren. Ein Schwerpunkt darin ist, im Kreis die zukunftsfähige Entwicklung voranzubringen und zu unterstützen. Dazu gehört auch seit 2010 die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit den AktivRegionen Alsterland, Holsteins Herz und Sachsenwald-Elbe, die nun auf weitere AktivRegionen in den Kreisen Segeberg und Herzogtum Lauenburg erweitert wird. Zukünftig werden auch die AktivRegionen Sieker Land Sachsenwald (neu gegründet in Stormarn), Holsteiner Auenland und Herzogtum Lauenburg Nord zu diesem Netzwerk gehören. Diese sechs AktivRegionen sind angetreten, bis 2020 vor allem die EU-Fördermittel in die Region zu bringen und zwar möglichst zukunftsweisend und mit Beteiligung in der Region. Allein in der AktivRegion Alsterland werden dafür in den nächsten Jahren rund 300000 Euro bereitgestellt. Dabei stehen die Schwerpunkte Energiewende, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel im Fokus der Projektförderung.

Für die Städte und Gemeinden stellt der Bund daneben sehr hohe Zuschüsse bereit, in der Kommunalrichtlinie, die ebenfalls am 26. Februar vorgestellt wird. Neben den Fördermitteln sind auch innovative Techniken auf der Regionalkonferenz vertreten. Betriebe zeigen Solaranlagen und Kleinwindkraft für Jedermann. Man kann sich ansehen, wie die neuen Elektroladesäulen aussehen, an denen die Elektroautos „tanken“ können. Die Erfolge und Projekte in Schul-Energiespar-Programmen werden gezeigt und die Klimakiste, die Schulen bei der Klimaschutz-Managerin des Kreises ausleihen können.

Wer sich für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel interessiert, findet ebenso Ansprechpartner, wie Interessenten für Nahwärme und Blockheizkraftwerke sowie Fördermittel zur energetischen Sanierung. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kreis-stormarn.de.

LN

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