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Lauenburg Kooperation soll Schwarzenbeker Schulauslastung sichern
Lokales Lauenburg Kooperation soll Schwarzenbeker Schulauslastung sichern
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23:36 23.01.2016

Die Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) und das Gymnasium in Schwarzenbek wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um Schülern den Wechsel zu erleichtern. Am Donnerstag haben die Schulleiter eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. „Wir wollen den Schülerstrom kanalisieren“, sagte Andreas Hartung, Schulleiter der GGS.

„Und jedem Schüler den bestmöglichen Abschluss ermöglichen“, ergänzte seine Kollegin vom Schwarzenbeker Gymnasium, Birgit Roschlaub. Dazu wollen die bald kooperierenden Schulen besonders die Übergänge von der GGS zum Gymnasium erleichtern.

Die Schulen wollen die Eltern und Schüler zukünftig gemeinsam beraten, bei der Gestaltung des Übergangs eng zusammenarbeiten, die Oberstufe anpassen und Infoveranstaltungen zur Profilen am Gymnasium anbieten. Andreas Hartung erhofft sich so, Planstellen besser prognostizieren zu können und dass weniger Schüler zurück wechseln müssten, wenn sie auf dem Gymnasium nicht zurecht kämen. „Mir tut jedes Kind leid, dass wegen falschen Ehrgeizes auf der Schule landet“, sagt Hartung.

Die Vereinbarung sei ein wichtiges Signal für Schwarzenbek, lobte Bürgermeistern Ute Borchers-Seelig. Als Träger hätte die Stadt ein Interesse daran, dass die Schulen gut besucht werden Die GGS kooperiert bereits mit der Gemeinschaftsschule Büchen, in der eine Oberstufe mit Abitur angeboten wird. Für Kinder an einer Schule außerhalb muss die Stadt einen Schulkostenbeitrag zahlen. Die Zahl der Gastschüler (683) ging in den letzten Jahren zurück, die Zahl Schwarzenbeker Schüler, die auf andere Schulen im Kreis gehen (235), ist gestiegen. Das Abkommen solle Schülern von der GGS einen Platz auf dem Gymnasium garantieren, sagte Birgit Roschlaub. „Dazu sind wir laut Kooperationsvereinbarung verpflichtet.“

phs

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